Chronik

30 Jahre

Grußworte

Michael Geiger

Präsident DTTB

Grußwort des DTTB-Präsidenten

Das Leben stellt uns Menschen und damit auch den Sport permanent vor große Herausforderungen. Die von ihrem Umfang her bislang größte – und vor allem unvorhergesehenste – ist zweifellos der Umgang mit der Pandemie. Seit mehr als einem Jahr schränkt sie die Selbstbestimmung über unser Leben, ja sogar über unsere Bewegung ein. Uns als Sportverbände und Tischtennisspieler trifft es bis ins Mark, so viele Monate unserer Leidenschaft nicht nachgehen zu können.

Seit mehr als einem Jahr entwickeln der DTTB und seine Landesverbände Konzepte, entwickeln Hygienestrategien, basteln flexibel Spielpläne um, motivieren die Vereine und die Mitglieder – und suchen kreativ nach Nischen, wie beispielsweise der Tischtennis-Verband Brandenburg bei der geduldigen und arbeitsintensiven Umsetzung seiner Chronik. Hierfür blieb in der Corona-Krise mehr Zeit als üblich, nun ist diese Fleißarbeit vollendet.

Elan und Engagement ebenso wie Kontinuität und Zuverlässigkeit zählen zum Fundament des nach dem Mauerfall gegründeten TTVB, der seit dem 19. Oktober 1990 ein wichtiger und nicht fortzudenkenden Bestandteil der Familie des Deutschen Tischtennis-Bundes ist. Damals, ähnlich wie heute, mussten wir uns, hüben wie drüben, relativ kurzfristig auf eine komplett neue Situation einstellen. 31 Jahre danach dürfen wir bilanzieren: Es ist uns sehr gut gelungen! Wir haben voneinander gelernt, Freundschaften geknüpft, Vertrauen in die gegenseitigen Kompetenzen entwickelt.

Der TTV Brandenburg mag geografisch zu den kleinen Verbänden gehören, in seiner Entwicklung in den vergangenen drei Jahrzehnten ist er jedoch kontinuierlich gewachsen und gereift. Als Präsident des DTTB habe ich Diskussionen mit den Vertretern des TTVB schätzen gelernt: So beharrlich und engagiert Sie für die Interessen Ihres Verbandes kämpfen, Sachlichkeit und Lösungsorientiertheit zugunsten des deutschen Tischtennissports steht bei Ihnen immer an erster Stelle. Solch konstruktives Verhalten verleiht der Stimme Brandenburgs im Verbandsgefüge zusätzliches Gewicht.

Herzlich möchte ich Ihnen zur Fertigstellung Ihrer Chronik gratulieren. Ich wünsche dem TTVB im Namen des DTTB-Präsidiums, dass er seinen erfolgreichen ersten 31 Jahren noch viele weitere Jahrzehnte hinzufügt. Den Vertretern an der Spitze des Verbandes wünsche ich die notwendige Kraft und die erforderliche Umsicht, die wir angesichts der vielen bevorstehenden Herausforderungen im deutschen Sport benötigen werden.

Wolfgang Neubert

Präsident Landessportbund Brandenburg

Liebe Tischtennisspielerinnen, liebe Tischtennisspieler,

seit 30 Jahren gehören Sie und mit Ihnen der gesamte Tischtennis-Verband Brandenburg zu den Säulen des Brandenburger Sports. Im Laufe der Jahre haben Sie mit Ihrer Leidenschaft und Ihrem Engagement Tischtennis zu einer der beliebtesten Sportarten des Landes gemacht und prägen damit auch das Bild des Brandenburger Sports. Denn mit seinen mehr als 8.000 Mitgliedern ist der TTVB in die Top-Ten der größten märkischen Verbände vorgedrungen und zudem ein verlässlicher Partner des Sportlandes bei der Bewältigung der mannigfachen Herausforderungen geworden, denen sich der Sport heutzutage stellen will und muss. So haben Sie es geschafft, trotz einer Vielzahl an neuen Freizeitangeboten immer mehr Menschen für den Sport zu begeistern – darunter viele Kinder und Jugendliche, was mich sowohl als Schulleiter als auch als LSB-Präsident besonders freut. Dieses Wachstum vor der Corona-Pandemie ist ein deutliches Zeichen dafür, dass Sie nicht nur viel machen, sondern auch vieles davon richtig. Dafür will ich mich im Namen des gesamten Sportlandes und auch persönlich ganz herzlich bei Ihnen bedanken.

Denn es sind Menschen wie Sie, die nicht nur unsere Sportlandschaft bunter gestalten, sondern auch unsere gesamte Gesellschaft abseits des sportlichen Wettkampfs bereichern. Mit Ihrem Engagement helfen Sie in einer schnelllebigen Zeit, Identität zu schaffen, eine Heimat zu gestalten, die allen Brandenburgerinnen und Brandenburgern die Möglichkeit gibt, sich hier zu Hause zu fühlen. Stellvertretend für diese Leidenschaft und den Einsatz für den Sport all der ehrenamtlichen und hauptamtlichen Helferinnen und Helfer möchte ich an dieser Stelle Ihren Geschäftsführer Günter Nostitz sowie Landestrainer Uwe Beyer nennen. Die beiden arbeiten seit den ersten Tagen des Verbandes Hand in Hand für die Entwicklung des märkischen Sports und haben sich gemeinsam mit Ihnen allen dabei auch nicht von den einen oder anderen Rückschlägen, die die vergangenen drei Jahrzehnte auch parat hielten, abbringen lassen.

Für all das möchte ich mich im Namen aller Sportlerinnen und Sportler des Landes recht herzlich bei Ihnen bedanken und Ihnen alles Gute für die nächsten 30 Jahre wünschen. Und seien Sie dabei eines gewiss: Der Landessportbund wird weiterhin an Ihrer Seite stehen.

Ihr Wolfgang Neubert

Michael Berkner

Präsident TTVB / Stand: 2020

Liebe Sportfreundinnen und Sportfreunde,

ich freue mich sehr, dass ich im letzten Jahr meiner Präsidentschaft im TTVB ein Grußwort für die Chronik unseres Verbandes schreiben darf. Lange schon war dieser Rückblick auf die Geschichte unseres Verbandes geplant. Immer wieder mussten wir das Projekt verschieben, weil einfach die Gelegenheit und die Zeit fehlten, um neben dem gesamten Sportbetrieb im TTVB auch noch die Vergangenheit aufzuarbeiten.

Im letzten Jahr nun, unterbreitete der Webmaster unserer Homepage, Mathias Kohlschmidt, den Vorschlag, die Arbeit  an einer Online-Chronik des TTVB aufzunehmen. Dabei sollten von dieser Idee ausgehend zunächst genügend Redakteure gefunden werden, die in der Lage waren das Projekt umzusetzen. Da das natürlich ausschließlich Sportfreunde unseres Verbandes waren, erwies sich eine Tatsache als besonders günstig. So schuf die fast völlige Einstellung jeglicher sportlichen Aktivitäten unserer Vereine und unseres Verbandes durch die Corona-Pandemie genau jene Freiräume, die unserer Chronik-Redakteure für ihre fleißige und akribische Arbeit benötigten. Mein Dank gilt diesbezüglich besonders Mathias Kohlschmidt, Johannes Gohlke, Uwe Beyer und Günter Nostitz.

Für mich ist diese Chronik eine Herzensangelegenheit. Sie zeichnet einerseits die Geschichte unseres Verbandes nach und ist andererseits beredtes Zeugnis meiner eigenen Entwicklung vom Sportler, über den Kinder-Trainer- und -Betreuer, zum Jugendwart meines Vereins und des TTVB bis hin zum Präsidenten des Tischtennis-Verbandes Brandenburg. Vor allem aber ist die Chronik eine Erfolgsgeschichte leidenschaftlicher TT-Spieler*innen, für die der Sport mit dem kleinen weißen Ball, egal ob von 38 oder 40 mm Durchmesser, über Jahrzehnte die wirklich schönste Nebensache der Welt war uns ist. Dabei kommt es nicht in erster Linie darauf an, Medaillen und Pokale bei Welt- und Europameisterschaften zu erringen. Viel wichtiger sind die kontinuierliche, körperliche Betätigung und die unzähligen sozialen Kontakte, die unsere Sportart ausmachen. Viel wichtiger sind die tollen Menschen, die ich, von den Kindern bis zu den Nestoren unter unseren Senioren, in meiner Zeit als Präsident kennen- und schätzen lernen durfte. Sie alle machen diese Chronik aus.

Viele von Ihnen werden Sie im Zeitstrahl wiederfinden, noch mehr in den Ergebnislisten. Herausragende Sportler*innen des TTVB geben in interessanten Interviews einen Einblick in ihren sportlichen Werdegang oder finden als  unsere Helden auch mit Ihrem Antlitz einen festen Platz in unserer Chronik.

Unvergessen sind aber auch die vielen, vielen ehrenamtlichen Helfer in den Vereinen und Gremien unseres Verbandes. Sie haben letztlich immer und immer wieder die Grundsteine für die erfolgreiche Entwicklung des TTVB gelegt und finden in der Rubrik Ehrentafel auch verdientermaßen ihren festen Platz. Sie waren und sind die Motivatoren und Organisatoren unserer Mitglieder, deren Anzahl sich nach dem Exodus mit der politischen Wende in der DDR von ca. 3.500 auf mittlerweile weit über 8.000 Mitglieder mehr als verdoppelt hat.

Ich danke allen, die an dieser Chronik mitgearbeitet haben recht herzlich für ihre engagierte Arbeit und hoffe dass diese Online-Chronik bald schon nach ihrer Veröffentlichung auch als Buch erscheinen wird.

Ich danke all jenen tollen Menschen, die ich in meiner Zeit im TTVB kennen- und schätzen lernen durfte.

Viel Freude allen Leser*innen dieser Chronik und dem damit verbundenen beim Blick auf die Geschichte des TTVB.

Michael Berkner

 

Einleitung

Gründung des TTVB

Historischer Rückblick

Nach dem Ende des 2. Weltkrieges 1945/46 begann u.a. auch der Tischtennis-Sport sich neu zu organisieren. Es entstanden Sportgemeinschaften, die auf örtlicher Ebene (Städte, Kreise) einen Spielbetrieb ins Leben riefen und diesen schrittweise ausbauten. Mit der Gründung des Deutschen Sportausschusses am 1. Oktober 1948 wurden auch zentrale sportartspezifische Strukturen (Sparte Tischtennis) ins Leben gerufen.

Durch die Verwaltungsreform 1952 kam es zur Bildung der Bezirke. Teile der ehemaligen Provinz Mark Brandenburg wurden anderen Bezirken zugeordnet. In den verbleibenden Bezirken Cottbus, Frankfurt (Oder) und Potsdam wurde der Tischtennis-Sport zweigeteilt. Die Organisation des Spielbetriebes oblag den Bezirksfachausschüssen (BFA), die zunächst in der Sektion Tischtennis der DDR und dann ab 1958 – 1990 im Deutschen Tischtennis-Verband ihr organisatorisches Dach hatten. In diesen mehr als drei Jahrzehnten waren die Stellung des Tischtennissports in der DDR, die Teilnahme an internationalen Veranstaltungen sowie die Knappheit an Spielmaterial zentrale Themen und Probleme. 

Tagungspräsidium in Königs Wusterhausen

Neustart in Brandenburg

Nach dem Mauerfall am 9.November 1989 ergriffen die Sportfreunde des BFA Potsdam die Initiative, um die sportlichen Verhältnisse an die neu entstandenen politischen Gegebenheiten anzupassen. Am 15. März 1990 trafen sich in Königs Wusterhausen die Sportfreunde Schneider, Scholz, Niendorf (BFA Potsdam), Bein (BFA Cottbus) sowie die Sportfreunde Köhler, Jahn und Fleuter {BFA Frankfurt (Oder)}, um eine Arbeitsgruppe (AG) zu bilden, die sich als provisorischen Arbeitsausschuss zur Gründung eines Brandenburger Landesfachausschusses Tischtennisverstand.

Von den Teilnehmern wurden 12 Punkte diskutiert, in einem Protokoll festgehalten (siehe Anlage) und sowohl den DTSB-Bezirksvorständen, sämtlichen BFA und dem Berliner TTV als auch dem Präsidium des DTTV der DDR zugeleitet. Gerhard Niendorf wurde beauftragt, für den neu zu bildenden Brandenburger TT-Verband ein Statut (Satzung) zu erarbeiten. Dabei suchte und fand er Hilfe beim Berliner TT-Verband. Bei einem seiner Besuche tagte eher zufällig das Berliner Präsidium unter Leitung des damaligen Vizepräsidenten und späteren Präsidenten Jörg Dampke. Es kam zu einer längeren Diskussion über die neu entstandene Lage für den TT-Sport in Berlin und Brandenburg. Später erinnerte sich Gerhard Niendorf wie folgt: die Diskussion war sehr nützlich, denn sie vermittelte einen Einblick in die Aufgaben und Probleme eines Landesverbandes, die mit der Neubildung des Landesverbandes Brandenburg auf uns zukommen. Dabei war mir die Sekretärin der BTTV-Geschäftsstelle, Frau Stelter, eine große Hilfe. Sie war sehr kompetent, konnte mir viele meiner Fragen beantworten und stellte mir zudem eine Vielzahl von wichtigen Unterlagen zur Verfügung. Die Klärung der meisten anstehenden Probleme endete für mich mit der Wahl der neuen Vorstandes im Sommer 1990.“

Gründungsprotokoll

Am 25. August 1990 war es dann so weit. In Königs Wusterhausen trafen sich die Delegierten aus den BFA Potsdam, Frankfurt (Oder) und Cottbus, um den TTVB zu gründen.

Als 1. Präsident des TTVB wurde Klaus Lehmann (Cottbus) gewählt. An seine Seite ergänzten Dieter Scholz (Potsdam) als Vizepräsident Vereinsentwicklung, Eberhard Sielmann (Prenzlau) als Sportwart und Rudolf Schulze (amt. Schatzmeister ) das Präsidium des TTVB. Darüber hinaus bekamen folgende Sportfreunde das Vertrauen als Mitglieder des TTVB-Vorstandes: Heiko Berndt (Jugendwart), Giselher Segieth (Verbandsschiedsrichterobmann), Ludwig Schaphoff (Lehrwart), Uwe Beyer (Landestrainer), Willi Koch (Schulsportwart), Wolfgang Grabka (Rechtswart), Günter Nostitz (Pressewart), Holm Kirsten (Aktivensprecher) sowie die Ehrenmitglieder Herbert Lüdecke und Heinz Nawior. 

Rückblick

1990
Gründung des TTVB

Gründung des TTVB

Am 25. August 1990 wurde das erste Präsidium des TTVB gewählt. Am 26. Januar 1991 trat der Vor­stand des Tischtennis-Verbandes Brandenburg in Prenzlau zu seiner ersten Tagung zusammen.

1991
Holm Kirsten und Diana Flach holen erste Landesmeistertitel

Holm Kirsten und Diana Flach holen erste Landesmeistertitel

Sowohl Flach als auch Kirsten freuten sich über den 1. Landesmeistertitel im Einzel in Brandenburg. Auch in der DDR waren sie keine Unbekannten und gewannen jeweils DDR-Meistertitel im Mixed. Für Kirsten war es der erste Erfolg nach einer frisch überstandenen schweren Krebserkrankung.

Mit der Bildung des Landes Brandenburg gibt sich der TTVB eine neue Struktur

Anstelle der Bezirksfachausschüsse werden für das Land Brandenburg die vier Spielbezirke Uckermark, Havelland, Oderland und Lausitz gebildet.

1992
Erste Medaille für TTVB-Nachwuchs bei einer Norddeutschen Einzelmeisterschaft überhaupt

Erste Medaille für TTVB-Nachwuchs bei einer Norddeutschen Einzelmeisterschaft überhaupt

Andrea Richter (TTC Finsterwalde) gewinnt mit Steffi Erxleben (TTVSA) im Schülerinnen-Doppel Bronze. Die erste Medaille bei einer Norddeutschen Meisterschaft für den TTVB, der bis zum Jahr 2021 noch 116 weitere folgten.

Deutscher Meistertitel für Siegfried Lemke im Einzel der AK Ü50

Deutscher Meistertitel für Siegfried Lemke im Einzel der AK Ü50

Nachdem “Egon” bereits zwei Jahre zuvor in Merseburg die Ü40-Klasse bei einer inoffiziellen Deutschen Meisterschaft gewonnen hat, war dies sein erster richtiger Erfolg auf gesamtdeutscher Ebene. Bereits bei den vorgeschalteten Norddeutschen Meisterschaften wurde ihm von Hamburgern bescheinigt gute Chancen zu haben weit vorne bei den “Deutschen” mitzuspielen. Dass es letztendlich zum Titel gereicht hat freute den Finower natürlich sehr. Es sollte für ihn allerdings nur der Anfang einer immer noch nicht beendeten Erfolgsgeschichte im Seniorenbereich sein.

1994
TTVB-Verbandstag beschließt neue Struktur

TTVB-Verbandstag beschließt neue Struktur

An Stelle von vier gibt es künftig nur noch 3 Spielbereiche (Ost, Süd und West), die später in Landesbereiche umbenannt werden.

1995
Die Herren des Finower TTC steigen als 1. TTVB-Team in die 2. Bundesliga auf

Die Herren des Finower TTC steigen als 1. TTVB-Team in die 2. Bundesliga auf

Im starken Team mit Calin Kreanga, Andreas Benak, Nico Popal, Andy Römhild und Thomas Englert spielte kein gebürtiger Finower mehr.

1996
Automation Cottbus wird sensationell Meister der Regionalliga

Automation Cottbus wird sensationell Meister der Regionalliga

Nach dem Aufstieg von der Oberliga in die Regionalliga im Jahr 1995, wurden die Lausitzer völlig überraschend Meister der Regionalliga in der Besetzung Banusch, Pola, Schnabel, Grönlund, Schicketanz und H. Kirsten. Leider konnten sie den Etat für die 2. Bundesliga nicht stemmen und verzichteten auf ihr Aufstiegsrecht.

1997
Thomas Englert holt seinen 1. Landesmeistertitel

Thomas Englert holt seinen 1. Landesmeistertitel

Der damalige Zweitligaspieler des TTC Finow dominiert fortan die Herren-Konkurrenz in Brandenburg und holt bis 2016 noch 10 weitere Einzel-Titel.

1999
TEst

Finower Jugendmannschaft wird Deutscher Meister

Erstmals sicherte sich in Quickborn mit dem Finower TTC eine männliche Jugendmannschaft aus den neuen Ländern den Titel eines Deutschen Mannschaftsmeisters. Eine Sensation in der Fachwelt!

Marc Schinkel und Lienhard Scholz holen in Sankt Augustin Bronze

Marc Schinkel und Lienhard Scholz holen in Sankt Augustin Bronze

Für den TTVB ist der 3. Platz Im Doppel bei den Deutschen Einzelmeisterschaften der Schüler das 1. Edelmetall bei Deutschen Titelkämpfen überhaupt und bis heute auch im männlichen Bereich.

2000

1. Brandenburger Jubiläumstage in Eberswalde

Zum 10. Verbandsjubiläum lädt der TTVB sieben Nachwuchsauswahl-Teams aus aus Ungarn, der Slowakei, der Schweiz und aus Deutschland ein. Beim Turnier der bisherigen Meister setzten sich Conny Lehrack vor Anka Mutke beiden Damen sowie Nico Popal im Finale gegen Andreas Mühlfeld durch.

Mit www.ttvb.de beginnt das Online-Zeitalter im TTVB

Mit www.ttvb.de beginnt das Online-Zeitalter im TTVB

Dank Dr. Thomas Oemisch können die Brandenburger TT-Spieler*innen erstmals ihren Sport im Netz verfolgen.

Deutscher Mannschaftsmeister und Vizemeistertitel für ESV-Mädels

Deutscher Mannschaftsmeister und Vizemeistertitel für ESV-Mädels

“Der ESV kann große Traditionen fortsetzen” titelte die Regionale Zeitung am 28.06.2000 über das Abschneiden des ESV bei den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften. Die Schülerinnenmannschaft (Laura Matzke, Tina Neumann, Sabrina Hoff, Janin Hammerschmidt und Julia Kasbaum) konnte sich erstmals den Deutschen Mannschaftsmeistertitel erspielen! Zum zweiten Mal in Folge wurde die Mädchenmannschaft der Prenzlauer (Christina Schmeichel, Julia Bütow, Anja Müller, Nicole Thielemann und Anne Flöter) Deutscher Vizemeister.

2001
Zählweise und Ballgröße ändert sich

Zählweise und Ballgröße ändert sich

Bei der WM 2000 beschloss der ITTF-Kongress, den Durchmesser des Balles von 38 auf 40 Millimeter zu vergrößern. Im Jahr 2001, nur sechs Monate nach der Einführung des 40 mm-Balles, wurde eine weitere grundlegende Regeländerung beschlossen: Wurden Sätze bisher jeweils bis zum Punktestand von 21 gespielt, endete ein Satz ab der Saison 2001/2002 beim Spielstand von 11:x und statt bisher fünf, hatte der Spieler nur noch zwei Aufschläge.

1. TTVB-Trainerkonferenz im Kienbaum

1. TTVB-Trainerkonferenz im Kienbaum

TTVB-Lehrwart Wolfgang Rossa organisiert den Auftakt für das bis heute alle zwei Jahre stattfindende Treffen der TTVB-Lizenz-Trainer. Daran nahmen – außer im Corona-Jahr 2020 stets weit über 100 TTVB-Trainer teil.

Eberhard Sielmann wird Ehrenpräsident

Eberhard Sielmann wird Ehrenpräsident

Für seine über 4 Jahrzehnte mit großem Erfolg geleistete Arbeit im Tischtennisport wurde Eberhard Sielmann vom ESV Prenzlau zum 1. Ehrenpräsidenten des Landesverbandes berufen. Diese höchste Form der Würdigung nahm er aus den Händen von Edwin Zimmernann, Präsident des LSB Brandenburg und Dieter Scholz, Präsident des TTVb entgegen. Sie sahen es als “ihre Pflicht” an, Eberhard Sielmanns aufopferungsvolle Arbeit persönlich zu ehren.

2002

Bronze und Silber für Laura Matzke bei den Deutschen Einzelmeisterschaften der Schülerinnen

Die Prenzlauerin wird in Lehrte Dritte im Einzel und Zweite im Schülerinnen-Doppel zusammen mit Angelika Gürz (Bayern).

Bernhard Thiel und Holm Kirsten werden Deutscher Meister im Doppel

Die beiden Oberligaspieler des ESV Eberswalde erkämpften sich bei der Deutschen Seniorenmeisterschaft in Berlin, überraschend den Deutschen Meistertitel im Doppel der Altersklasse Ü40.

Prenzlauer Schülerinnen holen Gold

Prenzlauer Schülerinnen holen Gold

Nach ihrem Triumph im Jahr 2000, und ihrem 2. Platz 2001, konnte die Schülerinnenmannschaft des ESV Prenzlau im Jahr 2002 erneut den Deutschen Mannschaftsmeistertitel erspielen. Das Finale gegen Oldendorf endete mit 5:5 Spielen und 19:19 Sätzen. Nun mussten die Bälle ausgezählt werden: 256:250! Dank sechs mehr gewonnen Bällen errang das Prenzlauer Quintett: Julia Kasbaum, Sarah Diekow, Tina Voigt, Franziska Bütow und Janina Will, den zweiten Deutschen Mannschaftsmeistertitel!  

2003
Premiere der offenen Pokalmeisterschaften für Teams und im Einzel im TTVB

Premiere der offenen Pokalmeisterschaften für Teams und im Einzel im TTVB

Der TSV Stahnsdorf (Verbandsebene Damen und Bezirksebene Herren), der SV Calau (Bezirksebene Damen) und der MTV Wünsdorf (Verbandsebene Herren) vertreten den TTVB erstmals Brandenburg bei Deutschen Pokalmeisterschaften (der Teams).

Laura Matzke gewinnt Gold beim DTTB-Top 12 und den Deutschen Meistertitel im Doppel!

Laura Matzke gewinnt Gold beim DTTB-Top 12 und den Deutschen Meistertitel im Doppel!

Beim DTTB Top 12-Turnier der Schülerinnen überragt die Prenzlauerin mit dem 1. Platz! Ihre Vereinskameradin Julia Kasbaum wird bei diesem Ranglistenturnier hervorragende Dritte! Nur wenige Wochen später wird die Sportschülerin Deutsche Meisterin im Doppel zusammen mit Angelika Gürz (Bayern). Die 14-Jährige überzeugt mit weiteren Silbermedaillen im Einzel und Gemischten Doppel auf der ganzen Linie. Völlig überraschend gewinnt ihre Vereinskameradin Julia Kasbaum mit Carolin Frey (Bayern) die Silbermedaille im Schülerinnen-Doppel.    

Schülerinnen holen den Deutschlandpokal

Schülerinnen holen den Deutschlandpokal

Im April gewinnt die TTVB-Schülerinnenauswahlmannschaft (Laura Matzke, Julia Kasbaum, Claudia Freiwald und Julia Bütow), durch einen 4:2 Finalerfolg gegen Bayern, den bisher einzigen Deutschlandpokal-Sieg für den TTVB.

Brandenburgerinnen dominieren Deutsche Mannschaftsmeisterschaft

Brandenburgerinnen dominieren Deutsche Mannschaftsmeisterschaft

Sowohl der ESV Prenzlau bei den Schülerinnen, als auch der TTC Finow-GEWO Eberswalde bei den Mädchen, gewannen den Deutschen Mannschaftsmeistertitel. Während die das Finower Team in der Besetzung Carolin Mews, Sandra Mews, Susanne Hörnicke, Christel Netz und Kristin Pfotenhauer erstmals diesen Titel gewann, war es für die Schülerinnen des ESV bereits der dritte Titel bei den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften!

2004
Cottbus ist Gastgeber für die 72. Nationalen Deutschen Einzelmeisterschaften im Tischtennis

Cottbus ist Gastgeber für die 72. Nationalen Deutschen Einzelmeisterschaften im Tischtennis

Klaus Lehmann und die SG Automation 86 Cottbus holen die Deutschen Titelkämpfe vom 26.-28.03.2004 in die Lausitzarena nach Cottbus. Mit Nicole Struse verpasst die Prenzlauerin Julia Bütow im Damen-Doppel bei ihrer 2:3-Niederlage im Viertelfinale nur hauchdünn eine Medaille, sorgt aber dennoch für das bis heute beste Abschneiden eines TTVB-Teilnehmers bei den Deutschen Einzelmeisterschaften.

Die 1. Damenmannschaft des ESV Prenzlau erreicht den 3. Platz in der 2. Bundesliga

Die 1. Damenmannschaft des ESV Prenzlau erreicht den 3. Platz in der 2. Bundesliga

Ein Jahr nach dem Aufstieg der Prenzlauer Damenmannschaft in die 2. Bundesliga, durfte das Prenzlauer Team über den 3. Platz jubeln. Nach der darauf folgenden Saison wurde das Team, das mittlerweile nur noch aus auswärtigen Spielerinnen bestand, trotz des wiederholten Klassenerhalts aus der Liga zurückgezogen. Die Mannschaft des ESV war die erste und bisher einzige Brandenburger Damenmannschaft die in der 2. Bundesliga aufgeschlagen hat. Auf dem Bild ist das Aufstiegsteam aus dem Jahr 2003 (Laura Matzke, Olga Andrasikova, Julia Bütow und Angela Engel) zu sehen.

2005
Premierenveranstaltung für den Tag des Talents im BLZ Kienbaum

Premierenveranstaltung für den Tag des Talents im BLZ Kienbaum

Seitdem können die TTVB-Vereine jährlich im Oktober ihre größten TT-Talente dem TTVB-Trainerstab präsentieren. Das Bild stammt von der Talentsichtung 2017.

Gold im Doppel für Anka Mutke bei der Deutschen Meisterschaft AK Ü40

Gold im Doppel für Anka Mutke bei der Deutschen Meisterschaft AK Ü40

Zusammen mit Heike Borchardt (SC Eintracht Berlin) gewinnt Anka Mutke aus Gransee den Titel im Damen-Doppel.

2006
TTVB-Verbandsschiedsrichterobmann bei Mannschafts-WM in Bremen

TTVB-Verbandsschiedsrichterobmann bei Mannschafts-WM in Bremen

Giselher Segieth krönt seine bisherige Schiedsrichter-Laufbahn mit der WM-Teilnahme.

2007
Einführung des Onlinemanagers und Spielerverwaltung tt-info

Einführung des Onlinemanagers und Spielerverwaltung tt-info

Das eingeben aller Ergebnisse ins Internet durch die Staffelleiter hat endlich ein Ende. Der TTVB schließt sich dem Onlineergebnisportal tt-info an. Fortan übernehmen die Mannschaftsführer die Eintragung der Ergebnisse ins Internet, womit anfangs der ein oder andere Verein noch arge Schwierigkeiten machte.

2008
Die Mädchen des Geschwister-Scholl-Gymnasiums Fürstenwalde gewinnen das Bundesfinale von Jugend trainiert für Olympia

Die Mädchen des Geschwister-Scholl-Gymnasiums Fürstenwalde gewinnen das Bundesfinale von Jugend trainiert für Olympia

Saskia Pfänder, Lisa Vogel, Marie Kessler und Gina Lorenz setzen sich im Finale der Altersklasse 12-15 Jahre mit 5:3 gegen das städtische Gymnasium Löhne (Nordrhein-Westfalen) durch.

1. TT-Sommer-Camp des TTVB

1. TT-Sommer-Camp des TTVB

Gemeinsam mit der Europäischen Sportakademie des Landes Brandenburg gibt der TTVB-Lehrausschuss den Startschuss für bis in die Gegenwart beliebte TT-Sommer-Camps im Sport und Bildungszentrum

2009
Micheal Berkner übernimmt kommissarisch das Amt des TTVB-Präsidenten

Micheal Berkner übernimmt kommissarisch das Amt des TTVB-Präsidenten

Nach dem Tod des Präsidenten Dieter Scholz wird der bisherige Jugendwart, Michael Berkner, beim Verbandstag 2010 als Präsident des TTVB gewählt.

2010
TTVB-Präsidium beschließt Gründung des Dieter-Scholz-Gedächtnisfonds (DSGF)

TTVB-Präsidium beschließt Gründung des Dieter-Scholz-Gedächtnisfonds (DSGF)

Seitdem fließen Geldspenden und die von Vereinen gezahlten Ordnungsgebühren für den Nachwuchsbereich in den DSGF. Vereine können seitdem Zuschüsse für Nachwuchs-Trainingslager und –Wettkampffahrten aus diesem Fonds beantragen, ganz im Sinne von Dieter Scholz.

2011
Pia Fischer gewinnt das mini-Bundesfinale

Pia Fischer gewinnt das mini-Bundesfinale

Trotz einer 0:3-Finalniederlage wird Frankfurterin später zur Bundessiegerin erklärt, da ihrer Finalgegnerin Sara Radu vor ihrem 1. Ortsentscheid regelwidrig bereits an einer Kreismeisterschaft teilgenommen hatte.

Der TTVB-Verbandsschiedsrichter-Obmann Gert Selig im WM-Einsatz in Rotterdam

Der TTVB-Verbandsschiedsrichter-Obmann Gert Selig im WM-Einsatz in Rotterdam

Der Baruther u.a. beim Herren-Achtelfinale zwischen den Chinesen Xu Xin und Wang Liqin im Einsatz, das vor ca. 600 Millionen Fernsehzuschauern live präsentiert wurde.

2012
TTVB-Team belegt beider Premiere des DTTB-Future-Cups einen tollen 4. Platz

TTVB-Team belegt beider Premiere des DTTB-Future-Cups einen tollen 4. Platz

Ann-Marie Dahms, Carolin Gragoll, Isabell Puskas und Marie Brauer sorgten mit diesem Ergebnis 9 bzw. 15 Jahre nach dem Gewinn bzw. dem 3.Platz beim Deutschlandpokal der Schülerinnen für den bis dato drittgrößten Erfolg eines TTVB-Auswahlteams.

Erstes WM-Gold für Brandenburg durch Siegfried (Egon) Lemke

Erstes WM-Gold für Brandenburg durch Siegfried (Egon) Lemke

Der Finower holt mit seinem Osnabrücker Doppel-Partner Dieter Lippelt bei der WM in Stockholm Gold im Senioren-Doppel 70.

2013
Gerd-Peter Wulfmeier wird als 1. TTVB-Trainer des Jahres geehrt

Gerd-Peter Wulfmeier wird als 1. TTVB-Trainer des Jahres geehrt

Der Woltersdorfer darf sich bei der Ehrung über die Glückwünsche ein Materialpaket des TTVB-Ausrüsters ANDRO freuen.

Holm und Erik Kirsten gewinnen Bronze bei EM

Holm und Erik Kirsten gewinnen Bronze bei EM

Bei der Europameisterschaft in Bremen konnte das Finower Brüderduo Holm und Erik Kirsten sensationell die Bronzemedaille im Doppel der Altersklasse Ü50 gewinnen. Ebenfalls erfolgreich war ihr Vereinskamerad Siegfried Lemke. Er gewann in der Altersklasse Ü70 die Silbermedaille im Einzel.

2014
Chiara Baltus gewinnt den DTTB-Talentcup

Chiara Baltus gewinnt den DTTB-Talentcup

Als erste Brandenburgerin konnte Chiara den DTTB-Talentcup, der eine Deutsche Meisterschaft für Spieler/innen bis 11 Jahren ist, gewinnen.

2015
Thomas Englert holt 10. TTVB-Meistertitel und Deutsche Meisterschaft

Thomas Englert holt 10. TTVB-Meistertitel und Deutsche Meisterschaft

Thomas Englert holt mit einem ungefährdeten 4:0 im Finale gegen Alexander Grothe seinen 10. Landesmeistertitel im Einzel und ist damit unangefochtener Rekordhalter! Im gesamten Turnier verliert er nur einen Satz! Zudem krönt er sein erfolgreichstes Jahr mit dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft im Einzel AK Ü40.

1. TTVB-Team gewinnt Schiedsrichtervergleichskampf der Nordverbände, des TTVSA und des WTTV

1. TTVB-Team gewinnt Schiedsrichtervergleichskampf der Nordverbände, des TTVSA und des WTTV

Die TTVB-Schiedsrichter Gerald Stamm, Gerd Sablitzki, Bela Balint und Thomas Kolling holen für Brandenburg in der 32. Auflage dieser Veranstaltung den ersten Sieg überhaupt.

Mit Lehrwart Wolfgang Rossa übergibt ein TT-Urgestein den Staffelstab an Alexander Franke

Mit Lehrwart Wolfgang Rossa übergibt ein TT-Urgestein den Staffelstab an Alexander Franke

Der frühere Finsterwalder prägte über zwei Jahrzehnte die Trainerausbildung im TTVB und hat damit großen Anteil an der sportlichen Entwicklung des Brandenburger TT-Sports.

20. Auflage des Goyatzer-TT-Ferien-Trainingslagers

20. Auflage des Goyatzer-TT-Ferien-Trainingslagers

Hunderte Kinder sind seit 1995, traditionell in den ersten vier Tagen der Sommerferien, zu Gast im Goyatzer Trainingslager gewesen. Petra und Günter Bremer schaffen es jedes Jahr auf´s neue viele engagierte Trainer aus Südbrandenburg zu finden, die die 30 – 40 Kinder mit viel Freude trainieren. Für viele Kinder ist das Trainingslager das Highlight des Jahres.

2016
WM-Gold in Alicante

WM-Gold in Alicante

Der Finower Siegfried „Egon“ Lemke gewinnt in Alicante mit dem Berliner Uwe Wienprecht WM-Gold im Doppel der Senioren AK 75.

2017
Sophia Rudolph gewinnt den DTTB-Talentcup

Sophia Rudolph gewinnt den DTTB-Talentcup

Drei Jahre nach dem Erfolg ihrer Vereinskameradin Chiara Baltus, schaffte auch Sophia das Kunststück den DTTB-Talentcup zu gewinnen. Damit wurde sie zur besten deutschen Spielerin ihres Jahrgangs gekürt.

Zwei Europameistertitel für Siegfried Lemke

Die Brandenburger Legende gewinnt in der Altersklasse Ü75 sowohl im Einzel als auch im Doppel, zusammen mit Uwe Wienprecht, den Europameistertitel.

2018
Ann-Marie Dahms wird sensationell Deutsche Meisterin im Doppel

Ann-Marie Dahms wird sensationell Deutsche Meisterin im Doppel

Bei der Deutschen Meisterschaft der Mädchen18 in Berlin, wird Ann-Marie in ihrem letzten Jugendjahr, zusammen mit ihrer langjährigen Doppelpartnerin Sina Henning, Deutsche Meisterin im Doppel. Ein großartiger Abschluss ihrer enorm erfolgreichen Jugendzeit.

TTVB-Medaillenregen bei der Senioren-Weltmeisterschaft in Las Vegas

TTVB-Medaillenregen bei der Senioren-Weltmeisterschaft in Las Vegas

Überragende fünf Medaillen, brachten die zahlreichen TTVB-Starter von der Weltmeisterschaft in Las Vegas, mit zurück ins schöne Brandenburg. Bernhard Thiel landete mit seiner Goldmedaille im Doppel und seiner Silbermedaille im Einzel den größten Cup! Ebenfalls überragend waren die Silbermedaille für Siegfried Lemke im Doppel und die Bronzemedaille im Einzel. Komplettiert wurde das beste WM-Abschneiden aller Zeiten für den Brandenburger TT-Sport durch die Bronzemedaille im Doppel vom Eisenhüttenstädter Horst Fischer.

2019
Cottbuser Daniel Schmidt gewinnt in Berlin das mini-Bundesfinale

Cottbuser Daniel Schmidt gewinnt in Berlin das mini-Bundesfinale

Mit einer beachtlichen sportlichen Leistung, einem erstaunlichen Maß an Ruhe und der tollen Unterstützung seiner Familie entschied am letzten Wochenende Daniel Schmidt das Bundesfinale der „mini-Meisterschaften“ in der AK 10 und jünger für sich.

2020
Chiara Baltus holt Jubiläumstitel in dramatischem Finale

Chiara Baltus holt Jubiläumstitel in dramatischem Finale

Die beiden Regionalligaspielerinnen des TTC Finow lieferten den Zuschauern in Bernau ein dramatisches Endspiel. Carolin Mews führte bereits mit 3:0, ehe Chiara Baltus zum 3:3 ausglich. Im 7. Satz hatte Mews beim Stand von 10:5, fünf Matchbälle, doch nutze keinen davon. So war am Ende Baltus durch ein 12:10 Erfolg im Entscheidungssatz die glückliche Landesmeisterin.

Schüler überzeugen bei letzter Veranstaltung

Schüler überzeugen bei letzter Veranstaltung

Kira Kölling (2.), Luisa Bernitz (3.) und Cosima Müller (4.) überzeugen beim der vorerst letzten Norddeutschen Veranstaltung seit dem Beginn der Corona-Pandemie im März 2020 .

Rund um den TTVB

Landesmeisterschaften

Landeseinzelmeisterschaften (LEM) sind seit jeher die Saisonhöhepunkte im TTVB. Im Januar 1991 war ich Augenzeuge der 1. Titelkämpfe der Damen/Herren in Prenzlau. Damals fuhr ich in die Uckermark-Metropole, um am Rande der damals stattfindenden Vorstandstagung letzte Gespräche über meine Bewerbung als hauptamtlicher TTVB-Geschäftsführer zu führen. Ab 01.03.1991 dann, habe ich die Freude gehabt, alle bis heute stattfindenden LEM als Leiter der TTVB-Geschäftsstelle selbst direkt mit vorzubereiten.

In den Anfangsjahren unseres Verbandes fanden die LEM der Damen/Herren und die des TTVB-Nachwuchses in der Regel an unterschiedlichen Austragungsorten statt.

Bis zur Jahrtausendwende dominierten bei den Damen die etablierten Athletinnen das oberste Podium. Ab 2001 änderte sich das. Damals errang mit Laura Matzke (ESV Prenzlau) eine B-Schülerin den Damen-Titel, den sie noch zweimal in Folge verteidigen konnte. Bei den Herren fand diese Wachablösung durch jüngere Aktive bereits 1996 statt, als Andy Römhild für den Finower TTC den Herren-Titel errang. Es ist ein Zeichen der erfolgreichen Nachwuchsarbeit im TTVB, dass es seitdem – bis auf wenige Ausnahmen – nur noch Landeseinzelmeister gab, die in der Nachwendezeit entweder in Brandenburg oder in Berlin das Tischtennis-Spiel erlernt bzw. perfektioniert hatten.

Herausragend war dabei Thomas Englert, der zwischen 1997 und 2016 sagenhafte 11 Mal bei den TTVB-Titelkämpfen Gold gewann.

Der Generationswechsel machte sich auch im Umfeld der Landeseinzelmeisterschaften bemerkbar. Fanden in den ersten Jahren am Abend des ersten Wettkampftages meist Sportlerabende mit geselligem Beisammensein und Tanz statt, konzentrierten sich spätestens ab 2005 alle Vereine und Teilnehmer ganz auf ihren TT-Sport. Das war sportlich durchaus nachvollziehbar. Aber es gab auch nicht wenige, die  es bedauerten, dass die Sportlerabende als Möglichkeit, soziale Kontakte und Freundschaften zu knüpfen bzw. zu pflegen, abgeschafft wurden.

Ein besonders Merkmal der LEM im TTVB ist die Tatsache, dass sie abwechselnd in den zunächst 4 Spielbezirken und den späteren 3 Landesbereichen durchgeführt wurden. So fanden die bis dato 30 TTVB- Titelkämpfe der Damen/Herren in insgesamt 20 Brandenburger Städten und Gemeinden statt. Gleich dreimal waren dabei der Prenzlau,  Cottbus und Ludwigsfelde Gastgeber für die besten TT-Damen und -Herren Brandenburgs.

Meistertafel

Einzel

Damen

Herren

1991 Diana Flach Holm Kirsten
1992 Diana Flach Holm Kirsten
1993 Diana Flach Holm Kirsten
1994 Doreen Lorenz Siegmar Bessert
1995 Diana Flach Andreas Mühlfeld
1996 Diana Flach Andy Römhild
1997 Anka Mutke Thomas Englert
1998 Anka Mutke Thomas Englert
1999 Anka Mutke Marco Schicketanz
2000 Martina Grundwaldt Sven Kath
2001 Laura Matzke Patrick Strahl
2002 Laura Matzke Lienhard Scholz
2003 Laura Matzke Sven Hielscher
2004 Julia Bütow Nicolai Popal
2005 Julia Bütow Olaf Krüger
2006 Julia Kasbaum Jobst Lückel
2007 Carolin Mews Thomas Englert
2008 Julia Kasbaum Thomas Englert
2009 Julia Kasbaum Thomas Englert
2010 Julia Kasbaum Marco Schicketanz
2011 Julia Kasbaum Thomas Englert
2012 Vivien Scholz Thomas Englert
2013 Claudia Franz Thomas Englert
2014 Carolin Gragoll Thomas Englert
2015 Jenny Kunze Thomas Englert
2016 Ann-Marie Dahms Thomas Englert
2017 Ann-Marie Dahms Alexander Grothe
2018 Ann-Marie Dahms Alexander Grothe
2019 Wencke Dauwitz Alexander Grothe
2020 Chiara Baltus Alexander Grothe

Doppel

Damen

Herren

Mixed

1991 Flach/Lindow H. Kirsten/Lemke Flach/Lemke
1992 Flach/Juwig H. Kirsten/Lemke Flach/Lemke
1993 Flach/A. Matzke Banusch/Schnabel Süßenbach/Banusch
1994 Flach/A. Matzke Banusch/Schnabel Flach/Lemke
1995 Grunwaldt/Spilke Lehmann/Vierk Richter/Vierk
1996 A.Matzke/Juwig Römhild/Popal Flach/Englert
1997 Grunwaldt/Süßenbach Englert/Kath Flach/Englert
1998 Dornemann/Mutke Englert/Kath Flach/Englert
1999 Lehrack/Lehrack Stamm/Berndt C. Lehrack/Vierk
2000 Grunwaldt/Süßenbach Schicketanz/Bogh Scholz/Kath
2001 Dornemann/Mutke Strahl/Kath L. Matzke/Strahl
2002 L. Matzke/Kasbaum Scholz/Schinkel J. Bütow/Scholz
2003 L. Matzke/J. Bütow Strahl/Witt C. Lehrack/Schicketanz
2004 Heller/J. Bütow Popal/Strahl Heller/Strahl
2005 J. Bütow/F. Bütow Schicketanz/John C. Mews/Petermann
2006 S. Mews/Freiwald Krüger/Lückel Richter/Wojticzka
2007 Franz/C. Mews Schinkel/Petermann J. Bütow/Lückel
2008 Freiwald/S. Mews Englert/Schicketanz J. Bütow/Lückel
2009 Krüger/Grunert Englert/Schicketanz Kasbaum/Englert
2010 Diekow/Reiß Wittek/Schäfer Kasbaum/Englert
2011 Reiß/Schatz Englert/H. Z´dun Kasbaum/Englert
2012 Kasbaum/Scholz Englert/H. Z´dun Kasbaum/Englert
2013 Franz/C. Mews Englert/K. Fischer Franz/Albrecht
2014 Puskas/Dahms Englert/K. Fischer
2015 Graubmann/Kunze Englert/K. Fischer
2016 Baltus/Petereit Englert/K. Fischer
2017 C. Mews/Jordan T. Jannek/Dulinsky
2018 C. Gragoll/Puskas T. Jannek/Meder
2019 Kunze/Lorenz T. Jannek/Gerasch
2020 Kunze/C. Mews Schicketanz/Theile

Verbandsrangliste

Es gibt viele Gründe die Sportart Tischtennis zu lieben! Die einen schwören auf die Mannschaftsmeisterschaften mit ihren Hin- und Rückrundenspielen bzw. ihren Ausscheidungsspielen in den Seniorenklassen. Andere wiederum freuen sich auf die Einzelmeisterschaften, bei denen man sich im Einzel- oder den Doppelwettbewerben  vom Kreis über den Landesbereich bis hin zu den Landeseinzelmeisterschaften (LEM) durchspielen kann. Die bzw. der Beste(n) darf sich dann Landesmeister nennen. Ich selbst aber und sicherlich auch viele andere TT-Freunde lieben unsere Sportart aber vor allem, weil hier noch ein anderer Einzelwettbewerb Jahr für Jahr gespielt wird, nämlich die Ranglisten. Für viele sind sie der eigentliche Gradmesser, weil hier wirklich Jede(r) gegen Jede(n)  spielen muss, um sich letztlich durchzusetzen. So kann man bei den Einzelmeisterschaften durchaus mal Glück haben und eine gute Auslosung erwischen. Mit relativ wenigen Spielen ist es möglich auf einen Medaillenplatz einzukommen. Bei den Ranglisten hingegen muss sich Jede(r)  gegen Jede(n) behaupten, und das in der Regel an einem Tag in neun Spielen, um aufs Siegertreppchen zu kommen. Die höchsten Ranglisten im Land, sind die Verbandsranglisten. Während sie in den  Anfangsjahren im Nachwuchsbereich sogar zweimal ausgetragen wurden und bei den Damen und Herren an zwei Tagen gespielt wurden, werden die Verbandsranglisten mittlerweile in diesen Altersklassen mit jeweils 10 männlichen und 10 weiblichen an je einem Tag ausgetragen.

Nach Abschaffung der DTTB-TOP 48-Turniere im Erwachsenenbereich gibt es hier keine sportliche Weiterführung. Die Sieger(in) qualifiziert sich aber für die REM der Damen und Herren. Bei dem ab 2020 neu eingeführten TOP 12-Ranglistenturnier qualifizieren sich zudem die 10 besten Spieler(innen) für die Landeseinzelmeisterschaften der Damen und Herren der laufenden Saison. Beim TOP 12-Turnier wird vom bisherigen Modus abgegangen, indem  in zwei 2 Gruppen (Vor- und Endrunde) mit jeweils 6 Aktiven gespielt wird. Unter Mitnahme der Ergebnisse der Vorrunde spielen dann die Plätze 1-3 jeder Vorrundengruppe die Endplätze 1-6 und die Plätze 4-6 jeder Vorrundengruppe die Endplätze 7-12 in 2 Endrundengruppen aus.

Im Nachwuchsbereich gibt es mit den DTTB-TOP 48-Ranglistenturnier einen weiterführenden Wettkampf auf Bundesebene, über den sich die dafür qualifizierten Aktiven dann weiter für die DTTB-TOP 24- und die DTTB-TOP-12-Rangliste sportlich qualifizieren können. Dabei ist der/die Sieger(in) der TTVB-Verbandsrangliste nicht automatisch für das DTTB TOP-48-Turnier qualifiziert, sondern muss vom Trainerrat dafür bestätigt werden.

Wird der/die VRL-Siegerin das nicht, ist er/sie automatisch für die REM des Nachwuchses in dieser Saison qualifiziert.

Man kann denken, was man will, ab für den Verfasser dieser Zeilen sind die Ranglistenwettbewerbe der wahre Gradmesser des Einzelspielbetriebes im Tischtennis.

Siegerliste

Damen

Herren

1991 Britta Spilke Gerald Stamm
1992 Britta Spilke Holm Kirsten
1993 Diana Flach Gerald Stamm
1994 Diana Flach Andy Römhild
1995 Anka Mutke Thomas Englert
1996 Anka Mutke Gerald Stamm
1997 Anka Mutke Sven Kath
1998 Conny Lehrack Gerald Stamm
1999 Birgit Süßenbach Jobst Lückel
2000 Katrin Dornemann Patrick Strahl
2001 Conny Lehrack Patrick Strahl
2002 Laura Matzke Sven Hielscher
2003 Constanze Heller Jobst Lückel
2004 Carolin Mews Jobst Lückel
2005 Julia Bütow Jobst Lückel
2006 Julia Bütow Jobst Lückel
2007 Julia Kasbaum Jobst Lückel
2008 Julia Kasbaum Olaf Krüger
2009 Julia Kasbaum Hendrik Z´dun
2010 Claudia Franz Hendrik Z´dun
2011 Linda Diekow Philip Wittek
2012 Claudia Franz Marcel Grundmann
2013 Carolin Gragoll Marc Brendel
2014 Julia Bütow Raphael Albrecht
2015 Ann-Marie Dahms Alexander Grothe
2016 Lydia Lautenschläger Janik Meder
2017 Carolin Mews Alexander Grothe
2018 Jenny Kunze Robert Kempe
2019 Carolin Mews Thomas Jannek

Mannschaftsmeister

Für den einen ist der Gewinn eines Einzeltitel das Wichtigste, für den anderen hingegen der des Mannschaftsmeisters.

Tatsächlich aber sind beide gleich wichtig, denn es sind die höchsten zu vergebenden Titel unseres Verbandes. Während einerseits damit die Leistung des Einzelnen besonders gewürdigt wird, ist es der Reiz des Mannschafts-Titels, dass Du ihn nur in der Gemeinschaft erreichen kannst. Schwächere Leistungen des einen können durch andere mit Höchstleistungen ausgeglichen werden. Doch nur, wenn das Team als Ganzes funktioniert, kann es auch erfolgreich sein. Dies im Land am besten hinzubekommen, sich in der höchsten Spielklasse gegen alle anderen Teams durchgesetzt zu haben und sich Brandenburg-Meister nennen zu dürfen, das ist schon etwas Besonderes.

Leider schafften wir es im TTVB nicht, auch durch die Öffnung der Herrenspielklassen für Damen, seit 2014 einen Mannschaftsspielbetrieb der Damen auf die Beine zu stellen. 2021 wird diesbezüglich ein neuer Versuch unternommen.

Meistertafel

Damen

Herren

1992 SG Glienick SG Automation Cottbus
1993 TSV Stahnsdorf II TSV Stahnsdorf
1994 TTC Finsterwalde ESV Lok Cottbus
1995 SV Motor Eberswalde SG Stahl Brandenburg
1996 TTC Stahl Senftenberg 1.KSV Fürstenwalde
1997 Lok Ketzin TSV Stahnsdorf
1998 TTC Stahl Senftenberg Cottbuser TT-Team
1999 ESV Prenzlau III TTV Empor Schwedt
2000 ESV Prenzlau III 1. KSV Fürstenwalde
2001 ESV Prenzlau II Finower TTC
2002 SG Blau-Weiß Eggersdorf II TSV Stahnsdorf
2003 TTC Finow-GEWO Eberswalde Cottbuser TT-Team
2004 TTC Finow-GEWO Eberswalde II TSV Stahnsdorf
2005 TSV Stahnsdorf II MTV Wünsdorf
2006 TSV Stahnsdorf II TSV Stahnsdorf
2007 TSV Stahnsdorf II ESV Eberswalde
2008 TTC Finow-GEWO Eberswalde II MTV Wünsdorf
2009 TSV Stahnsdorf II 1. KSV Fürstenwalde
2010 1. KSV Fürstenwalde Blau-Weiß Vetschau
2011 TTC Finow-GEWO Eberswalde II TTC Frankfurt (Oder)
2012 TSV Stahnsdorf TTC Finow -GEWO Eberswalde
2013 SV Hellas Nauen TTC Finow -GEWO Eberswalde
2014 SG Geltow
2015 Cottbuser TT-Team
2016 SG Geltow
2017 TTV Einheit Potsdam
2018 TTC Frankfurt (Oder)
2019 TTC Frankfurt (Oder)
2020 TTC Finow Eberswalde

Eberhard Sielmann- Wanderpokal

Eine gute Tradition im TTVB sind die Landes-Pokal-Wettbewerbe für Schüler*innen bis zu 10 und bis zu 12 Jahren. Seit Mai 2003 gibt es für die Pokalwettbewerbe für jeweils 2 männliche und weibliche 3er-Mannschaften, die – je nach gemeldeten Teams – in Vor- und Endrunden durchgeführt werden, eine Gesamtwertung. Dabei werden folgende Punkte vergeben:

  • 10 Punkte für jeden Verein, der Teams an allen 4 Wettbewerben teilnimmt
  • 20 Punkte für jeden Verein, dessen Teams alle 4 Endrunden erreichen
  • 30 Punkte für den jeweiligen Pokalsieger jeder Altersklasse der Schüler*innen
  • 20 Punkte für den Zweitplatzierten jeder Altersklasse der Schüler*innen
  • 10 Punkte für den Drittplatzierten jeder Altersklasse der Schüler*innen
  • 5 Punkte für den Viertplatzierten jeder Altersklasse der Schüler*innen.

Der Verein mit der insgesamt höchsten Punktezahl erhält einen vom ehemaligen Ehrenpräsidenten 2003 gestifteten Wanderpokal. Diese 90 cm hohe Säulen-Konsole mit 4 kleinen und einem größeren Pokal wurde 1940 an einen erfolgreichen deutschen Leichtathleten übergeben. Dessen Erben übergaben später diesen wertvollen Preis an Eberhard Sielmann, der zur damaligen Zeit ein hoffnungsvoller Leichtathlet war, mit dem an der Konsole angebrachten Vermerk, in Würdigung der Lebensleistung von Eberhard Sielmann für den Sport.

Eberhard Sielmann wieder widmete in seinem 80. Lebensjahr diesen großartigen Pokal für jenen Brandenburger Verein als Wanderpokal, der sich durch seine breite und erfolgreiche Jugendarbeit die beste Zukunftsbasis für den TT-Sport geschaffen hat. Denn die Gewinnung, Förderung und Entwicklung der jüngsten Kindern lag Eberhard Sielmann – mehr als alles andere – besonders am Herzen.

Gewinner

2004

2005

2006

2007

2008

2009

2010

2011

2012

2013

2014

2015

2016

2017

2018

2019

Trainerwesen

Für den sportlichen Erfolg unserer Aktiven ist die Arbeit der Trainer ein nicht hoch genug einzuschätzender Faktor.

Zumeist ehrenamtlich sorgen sie auch im TT-Sport dafür, dass ihren Schützlingen die neuesten Trainingsinhalte methodisch durchdacht, nahegebracht werden. Dafür qualifizieren sie sich selbst mit hohem Einsatz bei Trainer-Lehrgängen und erhalten dafür A-, B-, C- Lizenzen.

Diese hohe ehrenamtliche Einsatzbereitschaft, das immer wieder gezeigte Engagement, die erfolgreiche Trainingsarbeit, die dabei erzielten, sportlichen Ergebnisse, die Zusammenarbeit der Trainer mit dem und im TTVB sowie die von den Trainern erzielten Leistungen für ihren Verein und den Landesverband sollten einmal im Jahr im TTVB besonders gewürdigt werden. Deshalb beschloss unser Verband im Jahr 2013, jedes Jahr eine*n Brandenburger Trainer*in als TTVB-Trainer des Jahres auszuzeichnen. Diese Ehrung wird seitdem in würdiger Form beim Verbandstag/Beirat oder aber bei einer hochkarätigen sportlichen Veranstaltung des TTVB vorgenommen und ist mit einem Materialpaket des TTVB-Ausrüsters für die/den Trainer*in verbunden.

Trainer des Jahres

2013

Gerd Peter Wulfmeier

SV 1919 Wolterdorf

2014

Willi Koch

Frauendorfer SV

2015

Steffen Dahms

SV Hellas Nauen

2016

Detlef Schulze †

Cottbuser TTT

2017

Claudia Petereit

TTC Finow Eberswalde

2018

René Gottfried

Hohen Neuendorfer SV

2019

Daniel Blaszyk

Landesbereich Süd

2020

David Jannek

SG Geltow

Schiedsrichterwesen

Aufbau eines Schiedsrichterpools

Wie in anderen Sportarten werden auch im Tischtennis Schiedsrichter  für die Einhaltung eines fairen und geregelten Spielbetriebes in Einzel- und Mannschaftswettkämpfen benötigt. Um einen entsprechenden Pool aufzubauen, wurden in den Anfangsjahren im TTVB vermehrt Bezirksschiedsrichter (BSR) in einem 1-tägigen Workshop mit theoretischer und praktischer Prüfung ausgebildet. Die BSR waren berechtigt, Spiele in ihrem Bezirksgebiet bis zu einer bestimmten Turnierstufe zu leiten. Durch die nur 1-tägige Ausbildung zum BSR waren viele Sportfreunde auch bereit, sich zum BSR ausbilden zu lassen, so dass die Turniere gut abgesichert werden konnten. Bald schon wurde aber deutlich, dass diese Kurzausbildung zum BSR nur eine Übergangslösung sein konnte.

Verbandsschiedsrichter (VSR) im TTVB

Deswegen versuchten wir ab 2009 alle BSR zu einer Weiterbildung zum VSR zu bewegen. Leider nahmen viele der vor allem älteren BSR dieses Angebot nicht an. Das führte in den darauffolgenden Jahren zu Problemen bei der Schiedsrichtergestellung. Oft mussten wir auf unausgebildete Sportfreunde zurückgreifen.  Wer aber Finalspiele auf Verbandsebene des TTVB, Einsätze in Vorrunden auf nationaler Ebene, Oberschiedsrichtereinsätze oder Ein-sätze in höheren Ligen (bis Oberliga) bestreiten wollte, musste eine Ausbildung zum Verbandsschiedsrichter (VSR) machen. Diese Ausbildung lief über 2 Tage mit einer theoretischen und praktischen Prüfung. Dabei wurden neben den eigentlichen Tischtennisregeln auch die speziellen Regeln einzelner Ligen mit separaten Spielordnungen gelehrt. Mit Einführung der einheitlichen Bundesspielordnung (BSO) vor einigen Jahren ist heute das Agieren für die Schiedsrichter deutlich einfacher, weil übersichtlicher.  Im Zuge des Angebots für die VSR-Ausbildung entschieden wir uns, die Eingangsstufe des BSR nicht mehr anzubieten. Interessierte Sportfreunde haben seitdem sofort eine Ausbildung zum VSR gemacht.

Die Suche nach VSR – ein stetes Problem

Diese in den letzten  10 Jahren doch recht anspruchsvolle VSR-Ausbildung wirkte aber eher abschreckend.  Unsere Versuche, Sportfreunde zur Ausbildung zu bewegen, waren eher mäßig erfolgreich. Einerseits liegt das daran, dass das Angebot an attraktiven Einsätzen im TTVB schon immer recht durchschnittlich war. Der TTVB kann leider nicht mit mehreren Bundesliga-Teams und damit Einsätzen auf hoher Ebene aufwarten.  Andererseits spielen die als VSR in Frage kommenden Sportfreunde fast immer auch selbst aktiv Tischtennis. An ihren wenigen spielfreien Wochenenden wollen sie dann nicht auch noch hinter den Zähltafeln in den Sporthallen sitzen. So sind VSR in Brandenburg bis heute ein rares Gut.

VSR-Pflicht im TTVB

Aufgrund dieser stagnierenden Situation entschied die Mitgliederversammlung des TTVB 2018 in der WO des TTVB eine Schiedsrichterpflicht für Vereine ab einer Mitgliederzahl von 13 (Kinder bis einschließlich 15 Jahren ausgenommen) einzuführen. Danach entspannte sich die Einsatzsituation zwar langsam. Dennoch müssen nach der Corona-Pandemie verstärkt VSR-Lehrgänge beworben werden, um uns mit Hilfe unserer Vereine in die Lage zu versetzen, wirklich all unsere Wettkämpfe mit qualifizierten Schiedsrichtern absichern zu können. Ganz nebenbei ist es natürlich auch für jeden Verein von Vorteil, wenn ein Vereinsmitglied regelsicher und auch auskunftsfähig in alle Regelfragen ist.

Nationale Schiedsrichter

Wer auf nationaler Ebene in Finalrunden oder bei Bundesligaspielen eingesetzt werden will, muss eine Ausbildung mit Prüfung zum Nationalen Schiedsrichter (NSR) bestreiten. Diese Ausbildung wird zentral vom DTTB durchgeführt. Aufgrund der höheren Anforderungen gab es in den Anfangsjahren im TTVB nur wenige Nationale Schiedsrichter. Dies hat sich bis heute deutlich verbessert. So liegen wir liegen wir 2021 sogar leicht über der vorgegebenen Quote für NSR. Inzwischen haben die Brandenburg NSR bei zahlreichen nationalen und internationalen TT-Events bewiesen, dass die ihre (Grund-)Ausbildung im TTVB, eine gute Basis für ihre Karriere als anerkannte TT-Schiedsrichter war.

Die Geschäftsstelle –

wo die TTVB-Fäden zusammenlaufen

Der DTTB hat nach der politischen Wende und mit der Gründung der ostdeutschen TT-Landesverbände 1990 eindeutig betont, seine neuen Mitgliedsverbände unterstützen zu wollen. Für den TTVB z.B. zeigte sich das u.a. in der Unterstützung bei der Büro-Ausstattung der TTVB-Geschäftsstelle. Weil der TTVB-Gründungspräsident, Klaus Lehmann, aus Cottbus kam und dort auch eine Kinder- und Jugendsportschule existierte, organisierte Klaus Lehmann als Standort der TTVB-Geschäftsstelle, das Bürogebäude des Lausitzer Sportzentrums in Dresdener Straße.

Als ich mich, Günter Nostitz, im Dezember 1990 in Prenzlau beim Vorstand des TTVB als Geschäftsführer bewarb, war mir klar, dass das zur Folge hatte, dass ich ab 01.03.1991 mindestens 4 x in der Woche einen Arbeitsweg von 135 km  von Berlin nach Cottbus zurücklegen musste. Meist tat ich das gemeinsam mit meinem Kollegen, Landestrainer Uwe Beyer. Dabei hatte ich das Glück, eine ABM-Stelle für meinen neuen Job als Geschäftsführer zu bekommen, und zwar eine von bei weitem nicht allen in dieser Zeit, die dann tatsächlich auch ein festes Angestelltenverhältnis zur Folge hatte.

Es folgten kraftraubende Jahre mit schier endlosen Fahrten auf einer Cottbuser Autobahn, die viele Jahre nur einspurig mit zahllosen Löchern gespickt und von Ein-und Ausfahrten gekennzeichnet war, die jeweils beide nur von einer Seite auf die Autobahn führten.

Als sich herausstellte, dass ich meinen Anfangs Klaus Lehmann in Aussicht gestellten Familienumzug nach Cottbus aus privaten Gründen nicht vollziehen konnte und wollte,  begann die Suche nach einem zentral gelegenen Ort für die TTVB-Geschäftsstelle. 1999 dann, bot uns TTVB-Jugendwart Horst Fleuter, der zudem auch Betriebsdirektor der Oderland Eier- und Geflügel GmbH war an, zwei Räume für die TTVB-Geschäftsstelle in seinem Betriebsgebäude in Eggersdorf zu vermieten. Damit rückte die Zentreale des TTVB vom südlichen Rand ins Zentrum Brandenburgs und war zudem von Berlin aus auch sehr gut mit der S-Bahn zu erreichen. Wir als hauptamtliche Mitarbeiter konnten fortan einen Großteil unserer vielen Fahrtstunden in der Woche für andere wichtige Sport- und Verwaltungsarbeiten im TTVB nutzen.

Wie viele andere DDR-Betriebe und Kombinate, wurde aber auch die Oderland Eier- und Geflügel GmbH abgewickelt. Damit suchten wir 2004 schon wieder neue Räumlichkeiten. Fündig wurden wir nur 2 km weiter auf dem Gelände der Arena Strausberg, der dortigen Landhausstraße. Dabei handelte es sich um ein Sportgelände, auf dem in den 50er Jahren der Armeesportklub Frankfurt (Oder) seinen sitzt.  Wir bezogen dort ins Haus 33, in zwei kleine Räume einer massiv gebauten Baracke.

Seitdem waren die Jahre auf dem heutigen Sport- und Erholungspark wie ein Kreistraining im Sport. Dem Haus 33 folgte, das Haus 16 und dann das Haus 6. Das führte bei mir mal zu der Bemerkung, dass, wenn wir noch einmal hier umziehen müssten, wir unser Büro am besten auf einen LKW verlegen. Bei diesem Büro-Reiseverkehr wurden die Möbel der DTTB-Grundausstattung durch gebrauchte Metallmöbel von der Sparkasse ersetzt, die uns Manfred Bartel vom TTVB-Kontrollausschuss organisierte und noch heute ihren Dienst tun. Die Holzbaracke ist zwar nicht sehr attraktiv, doch sie bietet nicht nur bezahlbare Lagerräume, sondern auch Möglichkeiten für Beratungen und Treffen inkl. Bewirtungsmöglichkeiten für bis ca. 30 Personen. Das zusammen mit der Erreichbarkeit in 45 Minuten mit der S 5 aus dem Berliner Zentrum sind gute Voraussetzungen, auch ab und an den direkten Kontakt mit der TTVB-Geschäftsstelle zu suchen.

Lehrwesen

Mit der Gründung des TTVB übernahm der Fürstenwalder Ludwig Schaphoff als 1. das wichtige Ehrenamt des TTVB-Lehrwartes. Nach seinem Umzug nach Berlin übergab er schon 1993 seinen Staffelstab an Wolfgang Rossa. Der damals 52-jährige Finsterwalder drückte danach 22 Jahre lang der Lehrarbeit im TTVB seinen Stempel auf. Mit ihm unterhielt sich Günter Nostitz.

Wolfgang, welche Situation hast Du 1993 vorgefunden, als Deine Arbeit als Lehrwart begann?

Als ich das Amt übernahm, war das wirklich eine Ehre für mich, und das gleich in doppelter Hinsicht. Einerseits kannte ich viele der Übungsleiter vor allem aus der Lausitz aus der Sportarbeit der Vorwendezeit. Sehr viele von Ihnen hatten in der DDR ihre anspruchsvolle Übungsleiterausbildung absolviert und waren natürlich interessiert, diese mit weiteren Lehrgängen in einen C-Trainerschein umzuwandeln. Diese Möglichkeit haben wir ihnen natürlich eingeräumt. Andererseits hatte ich natürlich ein Interesse daran, die Lehrinhalte des DTTB in unsere Trainerausbildung bestmöglich zu integrieren. Das alles führte schließlich inhaltlich 1993/94 auch zu Umstrukturierungen im Bereich Lehrwesen. Auf mein diesbezügliches Rundschreiben an die mir bekannten TT-Übungsleiter erfuhr ich eine durchweg positive Resonanz.

Wir wurde denn die Lehrarbeit organisiert?

Die zentralenÜbungsleiter-/Lizenztrainerausbildungen wurden in den ersten Jahren hauptsächlich an den Sportschulen in Kienbaum und Lindow durchgeführt, ab 2004 dann nur noch an der Landessportschule Lindow. Die maximale Teilnehmerzahl je Ausbildungskomplex (mit theoretischer und praktischer Ausbildung sowie Selbststudium) war auf 20 Trainer beschränkt, da wir vom LSB für diese Teilnehmerzahl LSB-Zuschüsse erhielten. Aufgrund großer Nachfrage reichte in manchen Jahren ein Lehrgangskomplex nicht aus, sodass ich spontan noch einen weiteren angeboten habe. Ca. 25 neue Lizenzvergaben betrug somit die durchschnittliche jährliche Ausbildungsrate.
Speziell für den praktischen Teil der ÜL-Ausbildung habe ich mir die Mitarbeit unserer sehr qualifizierten und engagierten Trainer gesichert. René Anger, Dirk Schiffler, Stefan Gatzemeyer, Heiko Berndt, Herbert Dreiza, Detlef Schulze, Alexander Franke und dem Landestrainer Uwe Beyer möchte ich hier besonders hervorheben und an dieser Stelle auch noch einmal herzlich danken. Mein Dank gilt aber ebenso den Gastausbildern für Materialkunde Wolfgang Rösner (TT-Studio Cottbus) und Carsten Blaschek und seinem Team seinem TT-Zentrum in Berlin.
Als ausgezeichnet erwies sich in diesen Jahren zudem die Möglichkeit, die sportmedizinische Ausbildung an der VBG-Akademie in Storkau mit hervorragenden Sportmedizinern durchzuführen. Hierfür bekamen alle Teilnehmer sogar sämtliche anfallenden Kosten von der VBG erstattet.

Am 03.10.2001 fand dann die 1. TTVB-Trainerkonferenz statt. Wer kam auf die Idee und was genau waren die damit verbundenen Ziele?

Antwort: Mit der Trainerkonferenz (TK) wollte ich einen ideellen Höhepunkt, heute würde man sagen ein echtes Highlight für die Tischtennis-Trainer im Land Brandenburg schaffen, das alle zwei Jahre stattfindet. Um die Bedeutung der Trainerkonferenz noch auf eine formell höhere Stufe zu stellen, habe ich mir als festen Tagungstag den Tag der deutschen Einheit, also den 03.10. in jedem ungerade Jahr ausgesucht, auch weil es kein Arbeitstag war (und ist) und somit für alle Trainer die Teilnahme möglich war. Wichtig für mich war, diese Trainerkonferenzen auch inhaltlich attraktiv zu gestalten. Schließlich sollte damit die Bedeutung der Trainer als Rückgrat des Verbandes gewürdigt und hervorgehoben werden. Für die Auszeichnung verdienstvoller Trainer z.B. war das der ideale Rahmen. Außerdem fand immer auch eine Weiterbildungsmaßnahme in Form von Gruppenarbeit im Stationsbetrieb statt. Informationen bezüglich TT-Materialien wurden durch die Einbeziehung eines TT-Shops gegeben. Der aktive Erfahrungsaustausch zu speziellen Themen der Lehrarbeit stand ebenso auf dem Programm wie Aktualisierung der vorhandenen Trainer-Lizenzen. Besondere Höhepunkte waren die Auftritte von Tischtennis-Persönlichkeiten als Referenten.
Letztlich aber hatten und haben die Trainerkonferenzen mit fast immer mehr als 100 teilnehmenden TT-Trainern ein großes Ziel: die Bildung einer Gemeinschaft von TT-Trainern, die unseren Sport im Land Brandenburg weiter voranbringen. Der direkte Kontakt und ein gutes kameradschaftliches Verhältnis mit und zwischen den lagen mir persönlich dabei sehr am Herzen. Ganz in Abwandlung des Sprichworts aus dem Fußball: Viele Trainer-Freunde müsst Ihr sein.

Ab 2018 warst Du zudem einer der Organisatoren für TT-Sommer-Camps. Wie kam es dazu und was war das Ziel dieser Veranstaltungen?

Auf Anregung und in Zusammenarbeit mit der Europäischen Sportakademie des Landes Brandenburg (ESAB) wurde an der Landessportschule Lindow unter der Regie des TT-Lehrausschusses das erste Tischtennis-Sommercamp im Zeitraum vom 06.-11.07.08 gestartet. Mit 10 Teilnehmern aus drei Bundesländern lag das Camp an der unteren Grenze, aber für den Start in ein Neuland gerade noch ausreichend belegt. Der jüngste Teilnehmer war 13, der älteste 79 Jahre jung. Die eine weibliche und neun männlichen Personen waren im TT von 3. Kreisklasse bis 1. Landesliga aktiv. Drei von ihnen hatten die C-Lizenz (davon zwei im TT) und einer eine B-Lizenz (aber nicht im TT). Das aber spielte überhaupt keine Rolle, weil alle Teilnehmer sogenannte Tischtennis-Verrückte waren, von jeder Menge Freude, Leidenswille und Wissbegier beseelt. Fortan gab es in der Regel jährlich zwei Sommercamps mit durchschnittlich 15 Teilnehmern, die auch vom TTVB-Ausrüster andro unterstützt werden.
Während ich bei den ersten zwei Camps auf die Mitarbeit des Landestrainers Uwe Beyer zurückgreifen konnte, gelang es mir dafür den ebenfalls sehr kompetenten und hoch engagierten Stützpunktrainer Detlef Schulze für alle folgenden Camps zu gewinnen. Leider ist Detlef viel zu früh verstorben.
Waren es anfänglich noch Teilnehmermischformen, so nutzten später von Camp zu Camp immer mehr Kinder aus dem Land Brandenburg diese sportlichen Ferienangebote (oftmals mehrfach), obwohl die Teilnehmerbeitrag inzwischen doch merklich gestiegen ist. Ich denke, das beweist, dass wir mit unseren TT-Camps ein gutes Angebot gemacht haben.

Herausragende Vereine

ESV Prenzlau

Mädchen- und Frauentischtennis lange im Fokus

Für die starken Mädchen und Frauen war der ESV Prenzlau nicht nur im TTVB, sondern auch Deutschlandweit bekannt. Bereits in der DDR war der Verein, der damals noch den Namen BSG Lokomotive Prenzlau trug, die Hochburg der weiblichen Nachwuchsarbeit. Von 1982 – 1985 gewann die Damenmannschaft der BSG vier DDR-Mannschaftsmeistertitel in Folge.  Nach der Wende wurde man zum ESV Prenzlau und spielte mit der 1. Damenmannschaft „nur noch“ in der dritthöchsten Spielklasse des DTTB. Durch gute Kontakte des Vereinspräsidenten Eberhard Sielmann konnte der Verein jedoch weiterhin hauptamtliche Trainer beschäftigten, die Anfang der 90iger großartige Talente entdeckten und förderten.
Viele Titel bei Landesmeisterschaften gewannen in den 90iger allerdings vor allem die älteren Prenzlauerinnen, die bereits in der DDR für Furore gesorgt hatten. 

Ab 1998 war aber klar, dass eine nächste sehr erfolgreiche Generation in den Startlöchern steht: Denn nachdem es im Jahr 1998 drei Prenzlauer Talente in die höchste Stufe der Talentsichtung schafften sagte der damalige Bundestrainer Klaus Schmittinger: „Ich finde derzeit kein Team in Deutschland das die Prenzlauer C-Schülerinnen Mannschaft schlagen könnte.“

1999 gab es für den ESV, den ersten Erfolg auf Bundesebene durch einen Deutschen Vizemeistertitel mit der Mädchenmannschaft. Ein Jahr später gewann die Schülerinnenmannschaft die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft, während die Mädchen erneut Vizemeister wurden.  Auch 2002 und 2003 gab es Deutsche Mannschaftsmeisterschaften der Schülerinnenmannschaft zu feiern. Immer mit dabei waren die Prenzlauer Ausnahmetalente Laura Matzke und Julia Kasbaum. Die Jugendnationalspielerin Matzke war auch Teil der 1. Damenmannschaft, die im Jahr 2003 den Aufstieg in die 2. Bundesliga schaffte, wechselte aber anschließend zu einem anderen Zweitligisten. In der 2. Liga trat der ESV ausschließlich mit eingekauften Spielerinnen an, so dass nach zwei erfolgreichen Jahren in Liga zwei der Rückzug erfolgte, um wieder mit „eigenen“ Spielerinnen in der 1. Mannschaft glänzen zu können.

Es folgten einige Jahre in der Regional- und Oberliga, ehe 2011 der Abstieg in die Verbandsliga erfolgte. Ein kurzes Aufbäumen gab es in den Jahren 2014 – 2018, in der das Team von der Verbandsoberliga bis in die Regionalliga aufstieg, ehe durch den Rückzug der 1. Damenmannschaft, erstmals seit vielen Jahrzehnten gar keine Damenmannschaft mehr für den ESV aktiv ist. Weitere Highlights aus den vorerst letzten starken Jahren waren die Deutsche Vizemeisterschaft mit der Schülerinnenmannschaft im Jahr 2015, sowie drei Norddeutsche Meistertitel im Einzel (Alina Schön – Schülerinnen, Ann-Marie Dahms – Mädchen, Lydia Lautenschläger – Damen) im Jahr 2017.

 

TTC Finow Eberswalde

Kontinuierliche Jugendarbeit als Basis des Erfolgs

Der TTC Finow Eberswalde steht im TTVB für Nachwuchsarbeit auf hohem Niveau. Nachdem in Finow in den 60iger und 70iger Jahren viele große Talente, u.a. die sehr erfolgreichen Gebrüder Kirsten ausgebildet wurden, stand die Jugendarbeit in den 80igern nicht mehr im Mittelpunkt bei den Waldstädtern.

Doch Ende der 80iger wurde mit der Anstellung von Lajos Tamas ein neuer Grundstein für nachhaltigen Erfolg geschaffen. Der gebürtige Ungar war 20 Jahre als Trainer in Finow aktiv und bildete dabei dutzende Talente aus. Er war hauptverantwortlich dafür, dass der Finower Nachwuchs und den 90iger und 2000er Jahren in jedem Jahr Medaillen und/oder Landesmeistertitel bei den Landesmeisterschaften erspielte. Die größten Erfolge waren allerdings die Deutschen Mannschaftsmeistertitel der Jugendmannschaft (1999) und der Mädchenmannschaft (2003). Nicht zuletzt aufgrund dieser Tradition entschied sich die in Eggersdorf ausgebildete Claudia Franz im Jahr 2005, dass ihre erste feste Trainerstation in Finow sein solle.

Ab 2006 bildete sie bis heute dutzende Mädchen und auch immer wieder einige starke Jungs aus und ist seit 2010 mit ihren ausgebildeten Talenten in jedem Jahr die erfolgreichste Delegation bei den Landesmeisterschaften.
Auch Claudia Petereit, wie sie seit der Heirat mit einem Finower Tischtennisspieler vor 8 Jahren heißt, konnte mit ihrer Schülerinnenmannschaft im Jahr 2018 einen Deutschen Mannschaftsmeistertitel gewinnen.
Erfolge im Nachwuchsbereich sowohl regional als auch überregional haben in Finow Tradition!
Doch auch im Seniorenbereich ist der TTC eine Macht. Viele Norddeutsche Mannschaftsmeistertitel, sowohl in den Senioren- als auch Seniorinnenaltersklassen, zeugen von einer hochklassigen Breite in der ehemaligen DDR-Tischtennishochburg.
Nicht zuletzt kann der TTC Finow auch mit hochklassigem Tischtennis, sowohl bei den Damen als auch bei den Herren überzeugen. Die 1. Herrenmannschaft des TTC spielte zwei Jahre in der 2. Bundesliga und viele weitere Jahre in der Regionalliga. Die 1. Damenmannschaft hat ebenfalls viele Jahre in der Regionalliga vorzuweisen und schlägt noch heute dort auf.

TTV Einheit Potsdam

Mitgliederstärkster Verein im Zeichen von Integration und Inklusion

Der TTV Einheit Potsdam e.V. ist derzeit der mitgliedsstärkste Verein Brandenburgs und kann auf eine 90-jährige Tradition zurückblicken. Er hat sich aus den 1930 gegründeten Vereinen „Tischtennisfreunde Schwarz Weiß von 1930“ und dem „Tischtennis Club Blau Gelb Potsdam“ entwickelt. „Blau Gelb“ war der erste Brandenburger Verein, der 1930 am Spielbetrieb in Berlin teilnahm. Nach 1945 begannen Peter Rosenzweig und Heiner Nawior erfolgreich mit dem Aufbau der Tischtennisorganisation im Bezirk Potsdam. Es konnte eine leistungsstarke Spielergemeinschaft gebildet werden, die bis in die 50er Jahre im Bezirk Potsdam und im Land Brandenburg den Jugend- und Herrenbereich dominierten. Die Mannschaft spielte in der 1. und 2. DDR-Liga.

Die weitere Entwicklung des Vereins wurde durch die geringe Hallenkapazität limitiert. Dennoch gelang es Dieter Scholz und Alfred Schulz, einige Kinder zu leistungsstarken Spielern zu entwickeln. Nahezu ohne Unterbrechung spielten die Frauen- und Herrenmannschaften in den DDR-Ligen. Verstärkt wurden die Mannschaften in den 60er Jahren durch zahlreiche Zugänge, darunter auch DDR-Meister. Diese Spieler waren leistungsmäßig im Bezirk Potsdam bis in die 70er Jahre führend.

Ab 1980 wurde der Verein von Dr. Dietmar Süßenbach geleitet. Ihm gelang es, den Umzug in eine modere neue Sporthalle zu organisieren. Seit dieser Zeit kann an 4 Wochentagen auf 12 Tischen trainiert werden. Unter seiner Anleitung verstärkte der Verein die Nachwuchsarbeit spürbar. Im Ergebnis stieg die Mitgliederzahl auf über 120 und es konnten zeitweise 4 Mädchen- und 4 Jungenmannschaften gebildet werden. Der Nachwuchs dominierte bei Spartakiaden und Bezirksmeisterschaften und konnte auch bei DDR-Meisterschaften Medaillen gewinnen.

Nach der Wende durchlebte der Verein ein Wellental. Die Mitgliederzahl sank auf 70, darunter 30 Kinder. Dennoch wurden sehr gute Leistungen bei Bezirks- und Landesmeisterschaften erreicht. Die Damen- und Männermannschaften stiegen in die Oberligen auf und die Kinder erreichten Landesmeistertitel und Ranglistenplätze, sowie Teilnahmen an Norddeutschen und Deutschen Meisterschaften.

Seit 2008 leitet Andreas Nehrenheim mit weiteren „Kindern des Vereins“ den Verein. Die Mitgliederzahl stieg auf 222, darunter 114 Kinder, die von 8 ehrenamtlichen Übungsleitern betreut werden. Zahlreiche Kinder entwickelten sich zu Spitzenspielern und erreichten bei Bereichs-, Landes- und Norddeutschen Meisterschaften gute Ergebnisse. Hervorragend waren zudem die Leistungen der U10-Minis, die sehr gute Platzierungen bei Bundesfinals erzielten.

Die Philosophie des Vereins wird durch das Motto und die Agenda „WIR miteinander“ dargestellt. Der Schwerpunkt des Vereins liegt hierbei auf Traditionspflege, Integration von Migrant*innen und Menschen mit Behinderung, Respekt, Toleranz, Kameradschaft, Förderung von Talenten, Sparsamkeit, Fairness, Kooperation mit Schulen und Vereinen, Vereinsveranstaltungen und Ehrungen.

Der Verein und leitende Mitglieder wurden mehrfach als „Vorbildlicher Verein“, mit „Sterne des Sports“, dem „Ehrenamtspreis“ und Ehrennadeln ausgezeichnet.

TSV Stahnsdorf/ Kleinmachnow

Familiäre Atmosphäre als Basis des Erfolgs

Angefangen als kleiner Dorfverein, spielt der TSV Stahnsdorf seit über 30 Jahren nunmehr meist mit mehreren Mannschaften im Damen-und Herrenbereich überregional. Diese erstaunliche Entwicklung hat mehrere Gründe. Zum Einen setzt der Verein auf eine Verzahnnung von Leistungs- und Freizeitsport, in der die weiblichen und männlichen Nachwuchsmannschaften immer von engagierten Trainern und Spielpartnern aus den leistungsorientierten Teams der Damen und Herren profitieren konnten. Darüber hinaus gibt es etliche Spieler im Seniorenbereich, die ihrem Sport und dem Verein lange treu geblieben sind. Die Geschichte des Vereins reicht bis in die 70er-Jahre zurück, in denen er als TSV Mikroelektronik Stahnsdorf gegründet wurde. Dank dem umtriebigen Wirken der Übungsleiter wuchs die Zahl der Mitglieder schnell auf über 100, von denen ca. 80 Kinder und Jugendliche waren.

In der viel zu kleinen Lindenhof Sporthalle mußten bei jedem Spiel die Beleuchtungen über den Tischen montiert und später wieder abgebaut werden. Ab 1985 wurden in jener Halle – nach dem Aufstieg der Mädchenmannschaft in die Frauen-DDR-Liga – sogar DDR-Oberligaspiele des TSV ausgetragen. Seit dieser Zeit errang der Verein vom Kinder- bis zum Seniorenbereich unzählige Platzierungen und Meistertitel im Kreis bis hin zu den Deutschen Meisterschaften. Besonders stolz ist man dabei auf den Gewinn des Wanderpokals des TTVB-Ehrenpräsidenten für Nachwuchsmannschaften 2015 gewesen.
Der TSV ist nicht nur in der Landesspitze, sondern auch in der Breite gut aufgestellt. Sinnbildlich dafür, sind die zwischenzeitlich 7 Herrenmannschaften, die sich nicht zuletzt, auch aus vielen in die Region der Berliner Umlands zugezogenen Einwohnern bilden. Auch der Zulauf bei den Jüngsten ist so groß, dass die Hallenkapazitäten an ihre Grenzen stoßen.

Sporthelden

Diana Flach

ESV Prenzlau

Diana Flach begann im Jahr 1966 beim ESV Lok Prenzlau als Siebenjährige ihre sportliche Laufbahn die eine unendlich wirkende Kette von Erfolgen u.a. auch als DDR-Nationalspielerin mit sich brachte. Ihr Tischtennis-Vater Eberhard Sielmann bewunderte vor allem ihre Zielstrebigkeit, Zuverlässigkeit und Sozialität. So suchte sie sich nicht nur die stärksten Trainingspartner sondern nahm sich auch immer Zeit für Jüngere sowie Hobbyspieler. Sehr geschätzt wurde sie auch dafür dass sie nie ihre eigene Leistung in den Mittelpunkt stellte, sondern die Mannschaftsresultate für sie am wichtigsten waren. Im Alter von 40 Jahren musste sie 1999 aus gesundheitlichen Gründen den Schläger an den goldenen Haken zu ihren unzähligen Medaillen hängen.

Größte Erfolge im TTVB/DDR

4x DDR-Mannschaftsmeisterin
1x DDR-Meisterin Mixed
2x Silber DDR-Meisterschaft Einzel
2x Silber DDR-Meisterschaft Mixed

5x TTVB-Landesmeisterin Einzel

Siegfried Lemke

TTC Finow-Eberswalde

Siegfried Lemke hatte erstmals im Jahr 1949 auf dem Dachboden seines Kumpels einen Tischtennisschläger in der Hand und ließ ihn bis heute nicht mehr los.
Bereits als Jugendlicher wurde er, nachdem er erstmals die DDR-Meisterschaft der Schüler gewann, zur BSG Lok Leipzig delegiert und wurde dort zum Nationalspieler und Tischtennisprofi geformt. Die meisten seiner insgesamt 33 DDR-Meistertitel, holte „Egon“ in dieser Zeit. Nachdem, aufgrund der gestoppten Tischtennisförderung der DDR, seine Nationalmannschaftskarriere nach 104 Einsätzen beendet war, nahm er 1969 das verlockende Angebot vom SV Stahl Finow an und half dort als Spielertrainer, eine DDR-Spitzenmannschaft aufzubauen. 6 DDR-Mannschaftsmeistertitel gewannen die Finower bis zur Wende. Nach der Wende entdeckte der Defensivstratege die Seniorenmeisterschaften für sich und gewann dutzende Medaillen – auch auf internationaler Ebene. Noch heute kämpft er sowohl im Ligaspielbetrieb für seinen Verein, als auch auf nationalen- und internationalen Seniorenmeisterschaften um jeden Ball.

Größte Erfolge im TTVB/DDR

2x Weltmeister Senioren Doppel
1 x Silber WM Senioren Einzel

5x Europameister Senioren Einzel
2 x Silber EM Senioren Einzel

19x Deutscher Meister Senioren
8x Silber DM Senioren

18x DDR-Meister
14 x Silber DDR-Meisterschaften

Laura Matzke

ESV Prenzlau

Als Tochter einer erfolgreichen Tischtennisspielerin, begann Laura mit sechs Jahren beim ESV Prenzlau mit dem Tischtennissport. Das große Talent des ehrgeizigen Mädchens wurde schnell erkannt. In den DTTB-Talentsichtungen gehörte sie bereits zu den Besten und im TTVB kannte spätestens als sie mit 12 Jahren den Landesmeistertitel der Damen gewann, jeder ihren Namen.
Als ambitionierte Spielerin entschied sie sich 2001 für den Wechsel auf die Sportschule in Heidelberg.

Zwei Jahre blieb sie als Spielerin noch beim ESV, wurde in der Zeit Schülernationalspielerin und gewann in der Zeit zahlreiche Titel auf nationaler Ebene für den TTVB.
Matzke setzte ihren erfolgreichen Weg fort, wurde Deutsche Jugendmeisterin im Einzel, machte in Heidelberg ihr Abitur und wurde zur Damennationalspielerin, ehe sie 2011 ihre Profikarriere aufgrund einer Schulterverletzung beenden musste. Bis 2019 spielte sie noch in der 2. Liga und ist mittlerweile glückliche Mutter von zwei Kindern.

Größte Erfolge im TTVB

2. Platz Bundesfinale Minimeisterschaften

3x TTVB Landesmeisterin Damen Einzel
2x TTVB Landesmeisterin Damen Doppel

DTTB Schülerinnen Top12-Siegerin
Deutsche Meisterin im Schülerinnendoppel
Deutsche Vizemeisterin im Schülerinnen Einzel und Mixed

Thomas Englert

Finower TTC / TSV Stahnsdorf

Thomas ist in Bautzen geboren und begann im Alter von 12 Jahren mit dem Tischtennissport.
Er kam 1988 auf die Sportschule des TSC Berlin, auf der er auch sein Abitur ablegte. Sein Talent gepaart mit konsequentem Training katapultierte ihn als Spieler bis in die 2.Bundesliga, in der er u.a. auch für den Finower TTC aktiv war. Nach drei Jahren in Finow war Thomas für neun Jahre in anderen Bundesländern aktiv, ehe er nach seinem abgeschlossenen Studium und dem Umzug mit seiner Familie nach Caputh, von 2007 – 2017 für den TSV Stahnsdorf aufschlug. Mit seiner sympathischen und zugleich zielstrebigen Art und Weise, managte er als Kapitän die 1. Herrenmannschaft und förderte vor allem konsequent den Nachwuchs.

Größte Erfolge im TTVB/DDR

Dreifacher Deutscher Meister Senioren Einzel
DDR-Schülermeister

11x TTVB-Landesmeister Herren Einzel

Julia Kasbaum

ESV Prenzlau

Im Alter von 6 Jahren begann Julia Kasbaum beim ESV Prenzlau mit dem Tischtennis. Gemeinsam mit den gleichaltrigen Laura Matzke und Tina Neumann gewann sie bereits in jungen Jahren zahlreiche Titel mit der Mannschaft, hatte aber auch viele Einzelerfolge – die wichtigsten waren für sie der 1. Platz beim Deutschlandpokal und der 3. Platz beim Top12 Turnier. Im Jugendalter hatte sie sogar einen Einsatz in der Prenzlauer Zweitligamannschaft und spielte ansonsten bis 2010 in der Ober- und Regionalligamannschaft des ESV. Die ehrgeizige Angriffsspielerin wechselte anschließend für zwei Jahre nach Fürstenwalde, ehe sie ihre erfolgreiche Tischtenniskarriere, aufgrund ihres zeitintensiven dualen Studiums, bereits im Alter von 24 Jahren im Jahr 2012 beendete. „Ich wollte immer irgendwie erfolgreich sein. Mit Halbherzigkeit war das jedoch nicht möglich,“ sagte uns die heute noch in Prenzlau lebende Führungskraft im Amt des Landkreis Uckermark.

Größte Erfolge im TTVB

3. Platz beim DTTB Schülerinnen Top12
2. Platz im Doppel bei der Deutschen Meisterschaft der Schülerinnen

1. Platz im Doppel bei der Norddeutschen Meisterschaft der Schülerinnen

5x TTVB-Landesmeisterin Damen Einzel
2x TTVB-Landesmeisterin Damen Doppel

Jobst Lückel

MTV Wünsdorf

Joppe, den viele Wegbegleiter als “Tischtennisverrückten” bezeichnen würden, war immer ein Vorbild an Ehrgeiz und Kampfeswillen. In der DDR erkannte und förderte man sein Talent an der Sportschule Turbine Gaswerke Berlin, sodass er es im Schülerbereich bis zu den DDR-Meisterschaften schaffte. Er ist bis heute der Rekordsieger der Verbandsrangliste, die er im Alter von 17 Jahren das erste Mal gewann. Sein Karrierehöhepunkt war der Aufstieg mit seinem kleinen Verein MTV Wünsdorf in die Oberliga im Jahr 2004. Neben Jobst Lückels sportlichen Leistungen, ist jedoch der Erhalt des Tischtennissports in Wünsdorf sein größter Erfolg. Durch sein Engagement als Nachwuchstrainer und Vorbild, stellte er seine persönlichen Ambitionen hintenan und führte den Verein durch schwierige Zeiten.

Größte Erfolge im TTVB

6x Sieger der Verbandsrangliste

Sieger TOP8-Turnier

1x TTVB-Landesmeister Herren Einzel
1x TTVB-Landesmeister Herren Doppel

Im Interview

Dirk Schiffler

Vom Spieler und Trainer zum Vizepräsidenten Sport

Wie bist Du eigentlich zum TT gekommen?
(wann, durch wen/Vorbild, 1. Verein, wie viele Vereine bisher)

1977 durch meinen Cousin Thomas Waldt zur damaligen BSG Motor Finsterwalde; bis auf eine Saison, die ich beim TTC Empor Herzberg in de VL gespielt habe, war ich immer in Finsterwalde

Heute bist Du beim TTC Fiwa, ein Verein, der regelmäßig zwischen LL und VL rangiert, der Spitzenspieler. Wie bist Du das geworden und wer hatte den größten Anteil daran?

Ich hatte offensichtlich ein gewisses Talent für diesen Sport, welches durch Hans Gomille, Klaus Gerhardt, Gunter Machnik und vor allem Michael Seeland entdeckt und gefördert wurde. Der Rest ist wie bei jedem Sport Ehrgeiz, Fleiß, harte Arbeit und regelmäßiges Training.

Ab wann warst Du im Verein nicht nur als Spieler, sondern auch ehrenamtlich aktiv und warum?

Um die Wendezeit entdeckte ich, dass ich Interesse fürs Organisatorische und auch Spaß daran hatte und dazu kam auch eine gewisse Portion an Idealismus.

Später bist Du aber auch über Fiwa hinaus im TTVB als Trainer aktiv geworden. Wann war das und aus welchen Gründen hast Du diesen Schritt unternommen?

1992 kam Andrea Richter nach leider nur einem Jahr Sportschule in Berlin wieder zurück nach Finsterwalde. Andrea wollte gerne auf hohem Niveau weiter trainieren und mit Unterstützung vom LaT Uwe Beyer nahm ich diese Aufgabe an, da ich merkte, dass ich auch Talent hatte, das TT-Spiel anderen beizubringen. Andrea wurde aufgrund ihrer Spielstärke D-Kader, so dass ich dadurch auch auf Verbandsebene tätig war.

Als Trainer bist Du dann Mitglied des Trainer-Dream-Teams geworden. Was hatte es damit auf sich (wer zählte dazu, warum Dream-Team, unter welchen Bedingungen habt ihr im jungen TTVB gearbeitet – welche besonderen Trainingsinhalte und -bedingungen)?

Da Andrea in ihrer Altersklasse eine der talentiertesten Spielerinnen im TTVB war, entwickelte sich nicht nur sie weiter, sondern auch ich als Trainer und so erwarb ich über die C-Lizenz später auch die B-Lizenz. Durch diese Entwicklung wurde ich Verbandstrainer (später auch LSP-Trainer) und lernte u.a. Heiko Berndt und Lajos Tamas kennen, die schon eine Weile Verbandstrainer und LSP-Trainer waren. Zur damaligen Zeit kamen die meisten der besten Spieler*innen des TTVB aus den LSP bzw. Heimatvereinen von uns 3 Trainern, so dass wir ständig zusammen mit dem LaT Uwe Beyer bei Stützpunkttrainings, Lehrgängen, Verbands- und überregionalen Wettkämpfen zusammen waren und sich eine eingeschworene Gemeinschaft bildete, in der sich jeder immer auf den anderen verlassen konnte und da unsere Schützlingen sehr oft tolle Erfolge erringen konnten, hat uns irgendjemand mal als Dream-Team bezeichnet und das war Ansporn für uns, diesem „Titel“ weiterhin gerecht zu werden. Es war für mich eine tolle Zeit, in der sich zu Heiko, Lajos und Uwe eine bis heute andauernde tiefe Freundschaft, auch über den TT hinaus, entwickelt hat.

Wie kam es dazu, dass Du dann VP Sport des TTVB geworden bist?

Mein Engagement für den TT-Sport fiel über die Jahre einigen TTVB-Verantwortlichen auf, so dass ich mehrmals angesprochen wurde, ob ich mir nicht auch vorstellen könnte, auf Verbandsebene ehrenamtlich tätig zu sein. Solange ich Trainer war, kam das für mich aber nicht in Frage, da ich in dieser Arbeit voll ausgelastet war. Irgendwann hatte ich beruflich und privat leider nicht mehr die Zeit, als Trainer arbeiten zu können, und als mich der damalige VP Sport René Anger ansprach, ob ich Lust hätte, seinen Posten zu übernehmen, ging ich in mich und entschloss mich nach gründlicher Überlegung, dieses hohe und wichtige Ehrenamt im Verband zu übernehmen.

Was gefällt Dir an diesem Ehrenamt besonders?

Als VP Sport kann ich zusammen mit meinen Sportfreunden im Sportausschuss (denn ohne engagierte Idealisten an der Seite geht es natürlich nicht) an der Entwicklung des TT-Sports im Land Brandenburg teilhaben.

Woher rührt Dein besonderes Interesse an der WO und der Darstellung der Sportart Tischtennis im Internet (tt-info und click-TT)?

Ich bin ein ordnungsliebender Mensch und ohne Regeln, und deren konsequenter Anwendung und Umsetzung, kann unser schöner Sport nicht fair und sportlich gerecht funktionieren. Als Software-Entwickler ist es für mich wichtig, dass wir auch im Verband immer auf der Höhe der Zeit sind, so dass ich meine Fachkompetenz gern auch dem TTVB zur Verfügung stelle.

Was möchtest Du mit Deiner ehrenamtlichen Arbeit im Verband erreichen?

Ich habe ich immer versucht, die Interessen unserer Vereine bei meiner Arbeit in den Vordergrund zu stellen. Dies werde ich auch weiterhin tun, auch wenn wir manchmal nur reagieren können oder (inter-)nationaler Entwicklungen „zähneknirschend“ akzeptieren müssen, denn der Sportausschuss und ich können nicht auf alle Entwicklungen direkt Einfluss nehmen.
Ich möchte auch Themen angehen, bei denen es vermutlich auch in den Vereinen keine einheitliche Meinung gibt, wo ich aber trotzdem davon überzeugt bin, dass sie umgesetzt werden sollten, bspw. eine einheitliche Mannschaftsstärke und darauf folgend auch ein einheitliches Spielsystem, um nur einmal 2 Beispiele zu nennen.

Was wünscht Du Dir generell für den TTVB in der Zukunft?

Erst einmal wünsche ich mir, dass wir die Corona-Pandemie bald überstanden haben und wieder ein normaler Trainings- und Wettkampfbetrieb herrscht. Ansonsten halte ich mich mit Planungen oder Wünschen für die Zukunft zurück, denn die Corona-Pandemie hat gezeigt, dass diese ganz schnell über den Haufen geworfen werden können, deshalb lasse ich die Zukunft einfach auf mich zukommen.

Siegfried Lemke

Vom Training in China zum Seniorenweltmeister

Wann und wo hast du mit Tischtennis angefangen?

Ich habe mit 10 Jahren in Bad Doberan (bei Rostock) mit dem Tischtennis angefangen. Auf einem Dachboden bei meinem Kumpel habe ich damals meine ersten 6 Monate gespielt, bevor ich in den lokalen Verein Sturmvogel Bad Doberan eingetreten bin.

Wie hast du es dann geschafft zu einem der besten Tischtennisspieler der DDR zu werden?

Ich wurde damals gesichtet und mit 14 zum 1. FC Lok Leipzig delegiert. Zur Wahl standen auch noch Jena und Berlin. Der Trainer aus Leipzig ist aber extra zu meinen Eltern gekommen und so hat es mich damals nach Leipzig verschlagen. In Leipzig wurde ich zum DDR-Nationalspieler geformt und habe von 1958 – 1969 als Profi in der DDR-Oberliga gespielt und mehrere DDR-Meister-Titel gewonnen.

Dann bist du 1969 nach Finow gegangen. Wie kam es zu diesem Wechsel?

Ich habe damals im Berliner Flughafen den mittlerweile in Hohen Neuendorf spielenden Eckhard Hanke, der damals noch in Finow gespielt hat, getroffen. Er hatte mich gefragt, ob ich als Trainer ein Trainingslager in Finow leiten kann. Nach kurzer Überlegung hatte ich zugesagt und dort beim Trainingslager haben sie mich dann überzeugt für Finow zu spielen und gleichzeitig als Trainer für alle Gruppen zu arbeiten. Das sie mich abwerben wollen, war natürlich schon vor der Einladung zum Trainingslager ihr Plan. Der Vertrag damals ging 5 Jahre und nun bin ich doch schon 52 Jahre hier.

In deiner mittlerweile also schon 70-jährigen TT-Karriere hast du bekanntlich unglaubliche viele Erfolge gefeiert. Doch was war der größte Erfolg deiner Laufbahn?

Ich denke am meisten gefreut habe ich mich über den 5. Platz mit der Mannschaft bei der Weltmeisterschaft 1961 in Peking. Damals haben wir viele starke Teams geschlagen – beispielsweise Westdeutschland und Tschechien.
Wir wurden dann erst im Viertelfinale von China gestoppt, die später auch Weltmeister wurden.

In deinen besten Jahren gehörtest du zu den Top30 der Welt. Wie hast du es auf dieses Level geschafft?

Ja das ist richtig. Meine beste Platzierung war Platz 26 (in Europa Platz 12) im Jahr 1963. Damals hatte ich auch das Achtelfinale bei der Weltmeisterschaft erreicht, ehe ich gegen ein Japaner nach 2:1 Führung noch verloren hatte. Erreicht habe ich dieses Level durch viele internationale Spiele, an denen ich teilnehmen durfte.
Aber auch meine Trainingsgruppe war damals sehr stark. Wir waren ja nicht umsonst fast immer DDR-Meister zu der Zeit. Unser Trainingspensum war natürlich auch sehr hoch mit 20 – 25 Stunden pro Woche. Leider ging meine internationale Karriere nur bis 1968. Plötzlich wurde Tischtennis nämlich von der Liste der Sportarten, die gefördert werden, gestrichen. Damit durften wir dann auch keine internationalen Turniere besuchen. Nach der Wende durfte ich zum Glück meine 2. internationale Karriere im Seniorenbereich starten.

Und diese hatte es in sich! Besonders im letzten Jahrzehnt konntest du viele Erfolge auf der internationalen Seniorenebene sammeln. Bereitest du dich gezielt auf diese meist sehr langen und kräftezehrenden Events vor?

Ich passe auf das ich nicht zu viel mache, aber versuche schon 2x die Woche effektiv vor den großen Turnieren zu trainieren. Besonders auf das Spiel gegen Material bereite ich mich vor, da 95% meiner Gegner im Seniorenbereich Materialspieler sind. In den Turnieren muss ich schon sehr aufpassen das ich nicht nach 2 Tagen durchhänge. In den Finaltagen, wo es dann oft schlag auf Schlag kommt, kommt es schon mal vor das meine Kraftreserven aufgebraucht sind. Das hat mich schon den ein oder anderen Titel gekostet.

Wenn man sich anschaut, wie du selbst mit 81 noch dem kleinen weißen Plastikball hinterherrennst, kann man sich nur wünschen das man selbst in dem Alter auch noch so fit ist. Was ist dein Geheimnis?

Ich habe in meiner langen Karriere wenig Verletzungen gehabt, rauche nicht, trinke wenig und habe natürlich auch darauf geachtet mein Gewicht zu halten. Dazu habe ich insgesamt auch ein wenig Glück gehabt, das es mir immer noch so gut geht.

Im Juni 2020 hättest du eigentlich die Chance auf einen Weltmeistertitel in der Altersklasse Ü80 gehabt. Doch aufgrund der Pandemie wurde diese leider komplett gestrichen.

Planst du im Jahr 2022 erneut Anlauf zu nehmen auf den begehrten Weltmeistertitel im Einzel?
Wenn ich Gesund bin, auf jeden Fall! Aber im Alter kann man natürlich nur schlecht langfristig planen. Und 2022 habe ich dann schon wieder Gegner die zum Teil 3 Jahre jünger sind, was auf der Leistungs- und Altersebene viel ausmacht. Zumindest möchte ich aber sowohl im Einzel- als auch im Doppel eine Medaille mit nach Hause nehmen.

Hans-Joachim Mehlis

Organisator und Multi-Funktionär aus Jüterbog

Es gibt nur wenige Vereine in Brandenburg, die so oft wie der TTBC Jüterbog Veranstaltungen auf Landesbereichs-, Landes- und regionaler Ebene organisiert und durchgeführt haben. Das ist für uns Grund genug bei Hans-Joachim Mehlis, dem „Macher“ aus dem vor 25 Jahren gegründeten TTBC Jüterbog, nachzufragen.

Hans-Joachim, auch, wenn Dein Verein im Sommer 2021 sein 25. Gründungsjubiläum feiert, reicht die Liebe der Stadt Jüterbog zum Tischtennis doch weiter zurück?

Das kann ich nur bejahen, denn die Tradition der Sportart Tischtennis reicht bis ins Jahr 1949. Ich persönlich bin hier seit dem 01.06.1959 im TT aktiv. Damals war ich gerade 13 Jahre jung. Angefangen habe ich im Klubhaus der Jugend. Das war über dem Café am Markt. Bereits mit 15 Jahren wurde ich dann TT-Sektionsleiter beim Eisenbahner-Sportverein (ESV) Lok Jüterbog und auch sportlich war ich recht erfolgreich. In diesen Jahren wurde ich unzählige Male Kreis- und Bezirksmeister.

Hättest Du dann nicht auch die Möglichkeit gehabt, Tischtennis als Leistungssport zu betreiben?

Das Angebot dafür hatte ich schon. Man fragte mich, ob ich nicht in den DDR-Tischtennis-Kader nach Leipzig wechseln wolle. Doch ich entschied mich gegen diesen „Umzug“. Ich sagte mir damals, Jüterbog ist meine Heimatstadt, hier fühle mich wirklich wohl. Das ist bis heute so geblieben. Wenn ich die beiden Kirchturnspitzen nicht in meiner Sichtweite habe,  werde ich unruhig.

Wann hast Du denn mit den Mitgliedern Deiner damaligen Sektion die ersten Erfahrungen bei der Organisation von Turnieren gesammelt?

Auf Bezirksebene ging das Mitte der 70er Jahre los. 1987 durften wir dann die FDGB-Pokalendrunde der DDR durchführen.  Bei dieser 3tägigen Veranstaltung im Zeichen des „weißen Zelluloid-Balles“ haben wir nicht nur nützliche Erfahrungen bei der Durchführung solcher Großveranstaltungen gesammelt. Wir schöpften aus ihnen zudemh die nötige Motivation, uns auch in Zukunft für solche Events zu bewerben, erst Recht, als 1995 in Jüterbog eine neue Sporthalle eingeweiht wurde.

Das habt Ihr aber dann nicht mehr als ESV Lok, sondern als TTBC Jüterbog getan. Warum habt Ihr 1996 einen neuen Verein gegründet?

Wir waren doch zunehmend unzufrieden mit unserer Rolle und unseren Möglichkeiten beim ESV Lok Jüterbog und konnten uns nicht so entfalten, wie wir TT-Spieler es gerne wollten.  Wir haben dann die neue Sporthalle zum Anlass genommen, um uns aus den ESV Lok Jüterbog herauszulösen. Ich selbst habe ja Elektromonteur gelernt und war bis 1989 nach meiner Armeezeit im Wehrkreiskommando und danach noch einige Jahre bei der Bundeswehr tätig. Für mich war es klar, dass ich mich in meiner Freizeit in die Gründung des TTBC einbringe. So kümmerte ich mich seit 1996 als ehrenamtlicher Geschäftsführer darum, dass sich unser Verein auch erfolgreich entwickeln konnte. Ganz klar war damals aber auch, dass ein Angebot für Kinder- und Jugendliche mitentscheidend dafür sein würde. Solches Nachwuchstraining boten wir dann gleich mehrmals in der Woche an.

Wie wirkte sich das auf Eure Vereinsentwicklung aus?

Rundum positiv. So erhöhte sich die Mitgliederzahl in der Zeit nach dem Umzug in unser neues Trainings- und Wettkampfdomizil durch unsere breiteren TT-Angebote auf 60. Im regelmäßigen Spielbetrieb waren damals 3 Herren- eine Damen- und 2 Nachwuchsmannschaften aktiv.

Warum hast Du Dich mit der Gründung des TTBC gleichzeitig immer auch bemüht, regelmäßig regionale und überregionale Wettkämpfe in die Stadt im Fläming zu holen?

Diese mit viel ehrenamtlichem Einsatz verbundenen Aktivitäten zahlten sich doch letztlich für unseren jungen Verein nur positiv aus. So festigte sich natürlich der Zusammenhalt unter unseren TT-Sportlern und in unserem Verein, denn auch die Gymnastinnen standen uns helfend zur Seite. Aus dem Rathaus wurden und werden wir ausgezeichnet unterstützt. Der ehemalige Bürgermeister Bernd Rüdiger stellte sogar für Organisationssitzungen des Norddeutschen TT-Verbandes seine Diensträume im Rathaus zur Verfügung und nahm auch persönlich daran teil, wenn er Zeit hatte. Durch die immer wieder zahlreich benötigten Quartiere zahlten sich diese Veranstaltungen auch für die Hoteliers in und um Jüterbog immer wieder aus. Das und die Bedeutung dieser Veranstaltungen erleichterten uns natürlich auch die Suche nach Sponsoren. So konnten wir uns im Laufe der Jahre finanziell wie materiell eine ausgezeichnete Basis für unsere Vereinsarbeit  schaffen. Und, nicht zuletzt, haben wir auch über die Grenzen von Jüterbog hinaus z.B. durch das Landratsamt Teltow-Fläming, vom Norddeutschen Tischtennis-Verband oder vom Tischtennis-Verband Brandenburg eine wirklich wohltuende Anerkennung und Wertschätzung erhalten.

Welche Veranstaltungen sind Dir besonders im Gedächtnis geblieben?

Dazu zählen natürlich einerseits die Bezirks- und Landesbereichsmeisterschaften der Senioren, die wir seit nunmehr 41 Jahren ununterbrochen für den Bezirk Potsdam sowie später für den Spiel- bzw.  Landesbereich West durchführen. Andererseits erinnere ich mich sehr gerne an alle TTVB-Verbands- und überregionale Veranstaltungen. Das waren solch bedeutende TT-Events wie LEM der Damen/Herren 1996 und 1999, die Norddeutschen Mannschaftsmeisterschaften der Senioren April 1996, 2004,  2011 und 2017 (letztere haben wir gemeinsam mit dem TSV Treuenbrietzen durchgeführt), die Norddeutschen Einzelmeisterschaften der Damen und Herren 1998, 2006 und 2015, das Europaliga-Spiel der Damen zwischen Deutschland und Jugoslawien 1999 oder das Norddeutsche Ranglistenturnier der  Damen und Herren im Jahr 2000. Aber auch an die Brandenburger LEM der Senioren 2019 als letztes Highlight denke ich gerne zurück.

Was schätzt Du denn besonders an der Zusammenarbeit mit dem TTVB?

Vor allem schätze ich das Vertrauen und die Kameradschaft, die uns als Verein, aber auch uns handelnden Personen entgegen gebracht werden. Aus der jahrelangen Zusammenarbeit haben sich so Freundschaften z.B. zwischen uns und dem Geschäftsführer des TTVB, Günter Nostitz, entwickelt. Es ist auf der einen Seite angenehm zu erfahren, wie sehr sich Günter im Hauptamt und seine ehrenamtlichen TTVB-Kollegen in den Turnierleitungen immer wieder persönlich einbringen in die Vorbereitung und Durchführung der TT-Veranstaltungen. Unsere engagiertesten Sportfreunde wie der leider bereits verstorbene Günter Göthel, Dietmar Mittner oder aber meine Geschwister Heike und Jürgen Brackmann schätzten und schätzen diese freundschaftliche Zusammenarbeit genauso sehr, wie natürlich auch ich selbst. Andererseits ist es fast selbstverständlich, dass die Vertreter des Tischtennis-Verbandes Brandenburg nicht nur bei Turnieren anwesend sind, sondern auch, wenn unser Verein etwas zu feiern hat. Dabei nutzen sie dann immer wieder auch die Gelegenheit, um unsere aktivsten Sportfreunde zu ehren. Das, da bin ich mir sicher, wird auch bei unserem 25. Gründungsjubiläum im August 2021 wieder so sein.

Uwe Beyer

30 Jahre Landestrainer im Tischtennis Brandenburg

Uwe, Du bist ja von Anfang an unser Landestrainer. Wie kam es eigentlich dazu und wie bist Du überhaupt zum Tischtennis gekommen?

So ganz am Anfang, der TTVB wurde bekanntlich am 25.August 1990 gegründet, war ich aber dann doch nicht dabei. Meine Anstellung, übrigens zunächst auf Basis eines Arbeitsvertrages beim DTTB, dem nationalen Spitzenverband, begann nämlich erst am 01.01.1991. Das abgeschlossene Sportstudium an der DHfK in Leipzig und die Verpflichtung schnellstmöglich die DTTB A-Lizenz erfolgreich abzulegen, was dann 1993 erfolgte, waren wesentliche Voraussetzungen für den Arbeitsvertrag als TTVB-Landestrainer. Bei der BSG Stahl Finow habe ich jahrelang Fußball gespielt, bin dann im Alter von 14 Jahren vereinsintern zur Sektion Tischtennis gewechselt und von da an war ich „Feuer und Flamme“ für Tischtennis. Ehrlich gesagt war ich sportlich gesehen aber auch nur „Einer von Vielen“, ohne „richtige“ TT-Erfolge, hatte aber immer viel Spaß und Freude am TT-Spiel.

Wie stellte sich nun für Dich die Ausgangslage für den TTVB und dabei speziell der Nachwuchsbereich zu Beginn des gesamtdeutschen TT-Starts dar und welche Hauptaufgaben galt es zu bewältigen?

Bekanntlich wurde die Sportart Tischtennis in der DDR seit 1968 nicht mehr gefördert. Es gab also Anfang der 90`ziger Jahre sowohl im Bereich der Damen und Herren aber vor allem im Nachwuchsbereich sehr große Leistungsunterschiede zwischen „Ost“ und „West“. Der TTVB war  damals in 4 Spielbezirke: Uckermark, Oderland, Lausitz und Havelland aus den ehemaligen DDR-Bezirken Neubrandenburg, Frankfurt (O.), Cottbus und Potsdam strukturiert, wobei die Vereine: ESV Prenzlau, SV Stahl Finow, 1.KSV 64/90 Fürstenwalde, TTV Einheit Potsdam, TSV Stahnsdorf  und SG Automation 86 Cottbus mit ihren besten Damen- und Herrenteams den TTVB im überregionalen Meisterschaftsbetrieb vertraten. Die gute Trainingsarbeit der ehemaligen Schwerpunktsektionen des DTTV der DDR im Land Brandenburg sowie die Kinder- und Jugendsportschule in Cottbus, im Schuljahr 1990/91 wurden bereits talentierte Kinder und Jugendliche für das Spezialfach Tischtennis eingeschult, waren die Grundlage für den Start unserer Nachwuchsarbeit. Neben der Erarbeitung eines Nachwuchsleistungsportkonzepts für das Land Brandenburg mit konkreten Leitlinien, Festlegungen, Zielstellungen zum langfristigen Leistungsaufbau und zur Leistungsförderung, also die Formulierung unserer Entwicklungsstrategie als trainingsmethodische Arbeitsgrundlage war eine meiner ersten Amtshandlungen die Initiierung eines Trainergremiums. Über sogenannte TTVB-Trainertreffs wurde dann auch der bis heute für den leistungssportlichen Bereich verantwortlich zeichnende TTVB-Trainerrat im Mai 1993 gegründet. Mir war von Anfang an viel daran gelegen, engagierte und interessierte Trainer auf den Weg mitzunehmen und mit ihnen gemeinsam etwas für den TTVB zu erreichen. Ich erinnere mich an ganz viele, intensive, Nächte durchmachende Gedankenspiele und Diskussionen in dieser besonderen Zeit der Aufbruchstimmung wirklich sehr gern zurück.

Wie verlief die sportliche Entwicklung, welche Ergebnisse wurden erzielt und vielleicht könntest Du uns, am besten in chronologischer Reihenfolge von ganz besonderen Highlights berichten?

Für den Nachwuchsbereich galt, dass wir in unseren Anfangsjahren auf NTTV- und noch viel mehr auf DTTB-Ebene in der Tat „herumkrebsten“. Bereits beim Einspielen bei den überregionalen WK-Teilnahmen waren sehr deutliche Niveauunterschiede festzustellen. An meiner Seite bemühten sich ebenso ehrgeizige Stützpunkt- und Vereinstrainer wirklich sehr, den großen Leistungsrückstand zu den Aktiven aus den alten Bundesländern zu verringern. Unsere Strategie, sich sehr frühzeitig um die Ausbildung von sehr jungen Talenten zu bemühen, wurde erfreulicherweise belohnt. Zwar gelangen zunächst nur kleinere Erfolgserlebnisse: Andrea Richter (TTC Sängerstadt Finsterwalde) gewann im Februar 1992 unsere erste NTTV-Meisterschaftsmedaille (Bronze im Doppelwettbewerb der A-Schülerinnen /U15-Bereich) und beim gleichen Wettkampf siegte Sven Kath (IPP Rotation Schwedt) im Jugendbereich (U18) gegen den aktuellen Schülereuropameister Thomas Schröder (TTVN) sensationell. Bei der Norddeutschen Einzelmeisterschaft der Schüler und Jugend im Februar 1996 konnte dann Conny Lehrack (SG Blau-Weiß Eggersdorf) die erste TTVB-NTTV-Einzelmedaille durch ihren 3.Platz bei den A-Schülerinnen/U15 gewinnen. Jana Klocek (SG Automation 86 Cottbus) gewann ein Jahr später im Schülerinnen/15-Doppel die erste TTVB-NTTV-Goldmedaille und beim Ländercup, den Mannschaftsvergleichswettkampf der neuen Länder erreichte unsere Auswahl der U15-Schüler/Innen im April 1996 zum ersten Mal Platz 1.

Weitere großartige überregionale Ergebnisse folgten.  So gewannen Marc Schinkel (Finower TTC Eberswalde) und Lienhard Scholz (SG  Automation 86 Cottbus) im März 1999 gemeinsam im Doppelwettbewerb der A-Schüler/U15 die erste TTVB-Medaille bei Deutschen Meisterschaften. Unsere 1.Goldmedaille bei einer Norddeutschen sowie unsere 1.Einzelmedaille bei einer Deutschen wurde in der Saison 2001/02 von Laura Matzke (ESV Prenzlau) im Einzel der A-Schülerinnen/U15 gewonnen. Apropos Laura, also sie war mit ihren hervorragenden Ergebnissen in der Saison 2002/03: 1.Plätze DTTB Top 16 & Top 12 der A-Schülerinnen/U15, Deutsche Doppelmeisterin bei den A-Schülerinnen/U15, die Leistungsträgerin beim Gewinn des DTTB-Deutschlandpokal unserer A-Schülerinnen/U15 vor allem aber mit ihrer Nominierung für Deutschland bei den 46.Jugendeuropameisterschaften mit dem Gewinn der Bronzemedaille im Mannschaftswettbewerb natürlich unser damaliges Aushängeschild. Ihre Vereinskameradin Julia Kasbaum konnte im gleichen Spieljahr mit ihren ganz starken Einzelergebnisse u.a. 3.Platz / 8.Platz beim DTTB-Top 12 / 16 der A-Schülerinnen/U15, Vizemeisterschaften auf nationaler und regionaler Ebene der A-Schülerinnen/U15 und bei den Mädchen/U18 ebenfalls unsere positive Leistungsentwicklung unterstreichen. Dieser einzigartigen TTVB-Erfolgsbilanz folgten in der Saison 2005/06 weitere sehr gute überregionale TTVB-Leistungsnachweise. Franziska Bütow (ESV Prenzlau) wurde Norddeutsche Einzelmeisterin bei den Mädchen/U18 und den Silber-Platz beim DTTB-Top 48 der Mädchen/U18 errang Claudia Freiwald (TTC Finow Eberswalde). Marc Brendel (ESV Prenzlau) und Thomas Jannek (MTV Wünsdorf) konnten in der Saison 2007/08 den Doppeltitel bei den A-Schülern/U15 bei der Norddeutschen Meisterschaft gewinnen. Die TTVB-Auswahlspielerinnen Vivien Scholz (SG Geltow), Carolin Gragoll (Fürstenberger SV), Ann-Marie Dahms (SV Hellas Nauen) und Isabell Puskas (TTC Finow Eberswalde) waren mit ihren vorderen Platzierungen auf überregionaler Ebene ebenfalls sehr erfolgreiche TTVB-Auswahlspielerinnen. So gewann Vivien zwei NTTV-Vizemeisterschaften im Einzel der A-Schülerinnen/U15 2010/11 & 2011/12, Carolin gelang mit Ann-Marie der Doppelsieg bei den Schülerinnen/U15 2012/13 und der Sieg im Einzelfinale der A-Schülerinnen/U15 gegen Isabell, die sich dann ein Jahr später, also in der Saison 2014/15 den Einzeltitel sicherte. Mit ihrem 1. (2013/14) und dem 2.Platz (2014/15) beim nationalen Sichtungsturnier, dem DTTB-Talentcup konnte sich dann Chiara Baltus (TTC Finow Eberswalde) richtig stark auf nationaler Ebene präsentieren und über die DTTB-Nominierung für die Euro-Mini-Champs, der U12-Europameisterschaft im französischen Schiltigheim im August 2015 wirklich sehr freuen. In der Wettkampfsaison 2015/16 gewinnt Alina Schön (ESV Prenzlau) die NTTV-B-Schüler/U13-Rangliste und norddeutsche Doppelmeisterinnen bei den Mädchen/U18 werden Annie Jordan und Carolin Gragoll. Alina kann in der darauffolgenden Saison in einem reinen TTVB-Finale den Einzeltitel bei den A-Schülerinnen/U15, Ann-Marie die Einzelmeisterschaft bei den Mädchen/U18 und Chiara das B/U13-Ranglistenturnier auf NTTV-Ebene gewinnen. Unser nationales Erfolgserlebnis war der 1.Platz beim DTTB-Talentcup von Sophia Rudolph (TTC Finow Eberswalde). Auch in den nachfolgenden Spielzeiten 2017/18, 18/19, 19/20 und 20/21 kann der TTVB-Nachwuchs mit starken Ergebnissen z.B. der sensationelle Gewinn der nationalen Doppelmeisterschaft bei den Mädchen/U18 von Ann-Marie, mit einer erneut sehr guten Platzierung beim DTTB-Talentcup als 2. von Sophia, einem kompletten „TTVB-Podest“ bei den NTTV-Meisterschaften im Einzel der A-Schülerinnen/U15, der Gewinn der Goldmedaille im Mädchen/U18-Einzel und A-Schüler/U15-Doppel von Lisa Wollschina (Cottbuser TT Team) und Matti Klein & Janne Richter (Cottbuser TT Team) sowie weitere zahlreiche Medaillenplatzierungen bei den NTTV-B/U13-Ranglisten überregional überzeugen.

Engagierte TTVB-Trainer und ihre talentierten Schützlinge haben es also gemeinsam geschafft, unser Bundesland Brandenburg in den letzten 3 Jahrzehnten außerhalb unserer Landesgrenzen immer wieder würdig zu vertreten. Eine besondere Anerkennung und Wertschätzung erfuhr unsere sportliche Entwicklung übrigens auch durch meine Nominierung und dem 2.Platz bei der vom Verband Deutscher Tischtennistrainer  deutschlandweit organisierten  Wahl zum Trainer des Jahres 1997.

Hört sich ja alles ganz nach einer schönen TTVB-Erfolgsgeschichte an, aber war wirklich immer „Alles Super“?

Tatsächlich haben sich viele unserer Hoffnungen und Erwartungen auf eine positive sportliche Entwicklungen im Nachwuchsbereich erfreulicherweise erfüllt, obwohl in den letzten gut 30 Jahren selbstverständlich auch unsere Landesauswahl immer mal wieder schmerzhafte Niederlagen und Rückschläge einstecken musste und nicht alle sportlichen Ziele erreicht wurden. Auch TTVB-intern gab es unschöne Konflikte und aufreibende Streitigkeiten, denn selbstverständlich sind nicht alle Veränderungen reibungslos abgelaufen. Von Beginn an war ich davon überzeugt, dass die gegenseitig respektierende, sportlich faire und ehrlich-wertschätzende Zusammenarbeit von Trainern und Funktionären unser „Schlüssel zum Erfolg“ ist. Sich diesem Teamgedanken unterzuordnen und dabei über den (TTVB-)Tellerrand hinauszublicken, war nicht jedermanns Sache, so dass es beispielsweise leider auch im Trainerteam zu unerfreulichen Auseinandersetzungen kam. Auch sind notwendige Entscheidungen bei Nominierungen nie unproblematisch und hatten immer mal wieder „Stresspotential“. Aber trotz allem haben sich die vielen Bemühungen und großen Anstrengungen gelohnt, denn es ist gelungen, den TTVB-Nachwuchsbereich voranzubringen. Nicht zu Letzt zeigen die erzielten Ergebnisse das vieles richtig gemacht wurde.

Dann bleibt ja nur noch der Blick voraus, auf die nächsten gut 30 Jahre TTVB?

Naja, ganz so weit kann mein Blick natürlich nicht gehen, bin schließlich nicht mehr der jüngste. Aktuell haben wir jedenfalls ein tolles Trainerteam, bei dem jeder vom anderen gern lernt und mit voller Leidenschaft bei der Sache ist. Die Weiterentwicklungen in unserem Sport müssen auch unbedingt bei der Trainingsarbeit mit unserem Nachwuchs Berücksichtigung finden, schließlich soll der eingeschlagene Weg auch erfolgreich weitergegangen werden. Wenn unsere Talente, die durchaus vorhanden sind, bereit sind, intensiv an sich zu arbeiten, sich bestmöglich anzustrengen und auch ein hohes Maß an Eigenverantwortlichkeit mitzubringen, ist ein kontinuierlich erfolgreiches Abschneiden unseres Team-Brandenburg auch zukünftig möglich. Klar, es bedarf weiterhin wirklich sehr viel Anstrengung, großen Bemühens und viel Vertrauen aller Verantwortlichen und natürlich auch immer etwas Glück, aber schließlich ist es uns in den letzten drei Jahrzehnten ganz gut gelungen.

Ehrentafel

Ehrenmitglieder

Heinz Nawior

Eberhard Sielmann

Ehrenpräsident

Horst Fleuter

Arno Bischoff

Marlies Siebert

Herbert Lüdecke

Michael Berkner

TTVB-Ehrenplakette

Manfred Bartel

TTVB-Ehrennadel Gold

Klaus Armack Siegfried Lemke
Manfred Bartel Konrad Liebert
Michael Berkner Heinz Ludwig
Arno Bischoff Herbert Lüdecke
Horst Breiter Hans-Joachim Mehlis
Günter Bremer Heinz Nawior
Dr. Johannes Breuß Gerhard Niendorf
Dieter Ellßel Günter Nostitz
Horst Fleuter Erhard Otto
Jürgen Geißler Karl-Horst Peschel
Heinz Geue Arno Polster
Norbert Glaser Wolfgang Richter
Walter Gottwald Wolfgang Rossa
Wolfgang Grabka Jochen Schneider
Heinz Haupt Wolfgang Schneider
Burkhard Heyne Dieter Scholz
Sigurd Jacob Rudolf Schulze
Werner Kleinert Heinz Seeger
Hans-Joachim Kliem Giselher Segieth
Willi Koch Marlies Siebert
Gerd Kühnel Eberhard Sielmann
Klaus Kutscher Dr. Horst Steincke
Sigrun Legler Dr. Dietmar Süßenbach
Klaus Lehmann Peter Wittmann

TTVB-Ehrennadel Silber

Michael Bache Hans Noack
Roland Berndt Rico Oetting
Ralf-Uwe Beyer Volker Opitz
Eike Behrendt Frank Peschel
Horst-Günter Bochert Konrad Phillips
Lutz Buntins Hans-Joachim Pohl
Steffen Dahms Ullrich Pollähn
Ottheiner Deckner Harald Pospiech
Konrad Dolata Dr. Jörg Reibig
Ehrhard Dusdal Karin Reißner
Dr. Rudi Dwaronat Siegfried Richter
Gerd Fricke Wolfgang Rieckhoff
Günter Göthel Wolfgang Rösler
Thomas Englert Gerd Sablitzki
Helmut Federmann Siegfried Sämerow
Ingelore Feldhaus Mike Sandek
Diana Flach Hans-Jürgen Schemmel
Klaus-Peter Fischer Dirk Schiffler
Jürgen Geißler Lutz Schönbeck
Hans Gomille Rudolf Seehawer
Siegfried Guhl Reinhard Schmidt
Fred Hannemann Uwe Schmidt
Joachim Hanke Hubert Schneider
Lutz Hennrich Adolf Schöntag
Dieter Herzog Wilfried Schulze
Harald Hoffmann Dietmar Schütze
Bruno Jahn Reiner Schütze
Harry Janz Michael Seeland
Friedhelm Karge Manfred Spornitz
Jürgen Kluck Gerhard Steinke
Peter Knape Alfred Steinbach
Hartmut Köhler Harry Stüwe
Gert König Karl-Heinz Stenzel
Karl-Heinz Krause Hans-Peter Stolt
Olaf Krüger Dr. Dietmar Süßenbach
Lutz Krüger Lajos Tamas
Brigitte Kühn Hans-Jürgen Thiemes
Gerd Kühnel Rainer Thümmel
Detlef Lehrack Hans-Joachim Treutler
Richard Lembke Stephan Uhlig
Steffen Löwe Wolfgang Uhlig
Volker Löwe Wolfgang Vater
Peter Luchmann Peter Wacker
Gunter Machnik Dieter Wächter
Hans-Jürgen Minkwitz Lothar Wahn
Uwe Moritz Manfred Weber
Gerd-Jürgen Moschek Harald Wegwerth
Frank Mucha Wilfried Weikert
Karl-Heinz Müller Klaus Wendekamm
Manfred Müller Volker Wernecke
Andreas Nehrenheim Helmut Weßnigk
Harry Neupötsch Hubert Zwiersch
Kurt Nierzejewski

TTVB-Ehrennadel Bronze

Wolfgang Aschkowski Bodo Lakenmacher
Klaus Bahnemann Frank Leh
Rolf Bartko Eckhard Lehmann
Reiner Becker Dr. Gisbert Lehmann
Olaf Behling Steffen Lehninger
Siegmar Bessert Dr. Günter Leifert
Werner Besterda Rainer Lenk
Karl Beule Edith Lersow
Detlef Bloecks Stefanie Ludwig
Daniel Böttiger Mike Mählis
Heike Brackmann Dirk Marunke
Jürgen Brackmann Alexander Mischlewitz
Uwe Brandt Heinz Moselewski
Lothar Brehme Thomas Muche
Petra Bremer Eberhard Müller
Wolfgang Brösicke Gerhard Müller
Hans-Jürgen Butze Heiko Müller
Alf Claßen Roland Neuwinger
Erhard Dai Thomas Nicklisch
Christian Döbbel Torsten Nierzejewski
Wolfgang Elsäßer Patrick Nixdorf
Reinhardt Fender Dr. Thomas Oemisch
Frank Fischer Klaus-Dieter Peter
Jörg Friedow Claudia Petereit
Bernhard Gartz Günter Plate
Ekki Groß Werner Porst
Rüdiger Gerhart Joachim Pufahl
René Gottschlig Thomas Quandt
Heike Graßhoff Matthias Reinisch
Olaf Grünbeck Ronald Reiter
Martina Grunwaldt Horst Richter
Dirk Habenicht Frank Richter
Thorsten Haeselbarth Wolfgang Rißmann
Dieter Härtel Wolfgang Rösner
Thomas Hertel Hartmut Rothe
Thomas Härting Stephan Rothe
Peter Hertzfeldt Ingolf Scheffter
Frank Hümbert Veronika Schneider
Henrik Hys Lutz Schröder
Sigurd Jacob Detlef Schulze
Jordanek Jankowski Hans-Georg Seefeldt
Peter Jannaschk Martin Skrock
Michael John Christian Soyk
Gunter Justin Siegfried Staar
Horst Kanzog Henning Starke
Jörg Karras Dieter Thinius
Rainer Kessel Jörg Thinius
André Kleiber Marco Thinius
Christoph Kleindienst Hartmut Watschke
Rico Knetsch Wolfgang Wede
Michael Klose Klaus-Dieter Weidner
Michael Klottka Viktor Worrmann
Dr. Werner Krecek Gerd Wundke
Pierre Labahn Jürgen Zimmerling

TT-Nadel Gold

Günter Bauermeister Dieter Lüderitz
Helga Doms Ralf Morling
Lothar Friedack Heinz Moselewski
Uwe Groß Jörg Prietz
Fred Hannemann Hanno Schmidt
Hans-Joachim Kliem Manfred Schneider
Peter Knape Siegfried Schulz
Herbert Kokola Erich Sieg
Hartmut Köhler Gerhard Steinke
Hubertus Krebs Peter Stein
Eckhard Lehmann Eberhard Wegener
Steffen Liebig

TT-Nadel Silber

Matthias Böhme Olaf Krüger
Heike Brackmann Wolfgang Lässig
Andy Deininger Eckhard Lehmann
Bernd Fenz Lothar Palm
Mario Gallas Erhard Stahlberg
Carla Götze  Dieter Thies
René Gottschlig Kurt Trenschik
Hans-Jürgen Gragoll Mario Ulbrich
Horst Hoffmann Klaus Wende
Günter König Jochen Winkelmann

TT-Nadel Bronze

Axel Bartelt Rainer Osthoff
Carsten Blaschek Chris Peter
Daniel Henkel Mirko Prüßing
Stefan Johne Dieter Richter
Wolfgang Kaiser Gerhard Richter
Michael Klottka David Röwer
Kerstin Kobi Sebastian Schmidle
Jürgen Koch Wolfgang Schneider
Mario Krebs Harry Schwager
Martin Lehmann Michael Seifert
Andreas Medger Thomas Strehl
Sven Meyer Detlef Teske
Dietmar Mittner Jens Wiesner
Michael Oecknigk